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Der Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler, arbeitet seit zehn Jahren als Bedienung auf der Wiesn. Am Dienstag hat er im Schottenhamel-Zelt einen Brotzeitdieb gestellt. 

21-Jähriger klaute vom Brettl

Pfarrer Schießler stellt Brotzeitdieb im Schottenhamel-Zelt

München - Der Münchner Pfarrer Rainer Maria Schießler, arbeitet seit zehn Jahren als Bedienung auf der Wiesn. Am Dienstag hat er im Schottenhamel-Zelt einen Brotzeitdieb gestellt.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, hatte der durch zahlreiche TV-Auftritte bekannte Pfarrer Schießler im Zelt auf einem Tisch ein Vorspeisen-Brettl aufgebaut. Auf dem Brettl zu 14,50 Euro waren Freiland-Rettich, Radieschen, "Obazder", Bauernspeck, Fleischpflanzerl, Pfefferbeißer sowie Schmalz- und Schnittlauchbrot versammelt. Das fand ein 21-Jähriger Garmisch-Partenkirchner offenbar so lecker, dass er sich auch gleich vom Brettl bediente. Was dem Geistlichen allerdings nicht entging. Schießler stellte den Mann zur Rede und forderte ihn auf, die Speisen zu bezahlen. Statt Reue für den Diebstahl zu zeigen, reagierte der Brotzeit-Dieb aggressiv. Daraufhin verständigte der Geistliche den Ordnungsdienst.

Oktoberfest-Dieb beleidigt auch Wiesn-Polizei

Die Security-Mitarbeiter brachten den Brotzeit-Dieb ins Büro des Schottenhamel-Zeltes. Dort drehte der 21-Jährige erst richtig auf. Er beschimpfte herbeigerufene Polizisten der Wiesnwache ausfällig. Da er weder einsichtig war noch in irgendeiner Weise beruhigt werden konnte, wurde erst einmal zur Abkühlung ein Gewahrsam im Polizeipräsidium angeordnet. 

Schießler ist Pfarrer von Sankt Maximilian und Heilig Geist Seit zehn Jahren nimmt er sich regelmäßig Urlaub, um auf der Wiesn zu bedienen. Nur in den Jahren 2013 und 2014 setzte er aus. Das eingenommene Geld spendet er jedes Mal für einen wohltätigen Zweck. Schießler ist Autor des Bestsellers "Himmel - Herrgott - Sakrament: Auftreten statt austreten".

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Kommentare

FendtAntwort
(0)(0)

Jede Wiesnbedienung muß sein Einkommen versteuern.
War selbst Bedienung.
Also nicht gleich mal Gerüchte streuen!

Staller
(0)(0)

"Das eingenommene Geld spendet er jedes Mal für einen wohltätigen Zweck." Davor sollten diese Einkünfte eigentlich versteuert werden. So wäre die gesetzliche Lage bei Normalbürgern. Gilt das bei Pfarrern nicht?

PeterReal
(0)(0)

Wird das eigentlich mit der ja nicht gerade geringen Pfarrervergütung ab A13 aufwärts bei fast kostenlosem Wohnen in München aufgerechnet?

Hat das Ordinariat den Pausenkasperleinsatz genehmigt?

Ich befürchte deshalb zumindest einen neuen Bauskandal wie in Limburg.

Und wie halten sie es mit dem Zölibat auf und nach der Wies'n?