+
links: In diesem Haus brannten Wohnung und Zahnarztpraxis. Rechts: Ermittler untersuchten die verschiedenen Feuerstellen und fanden zahlreiche Hinweise auf Brandstiftung.

Kurioses Feuer in Bogenhausen

Scheidungs-Zoff: Zahnärztin zündet Wohnung an

München - Kuriose Brandstiftung: Eine Frau hat in ihrer Wohnung in Bogenhausen ein Feuer gelegt und stieg dann seelenruhig in ihr Auto. Allerdings wurde sie von einer Nachbarin beobachtet.

Von schwerer Brandstiftung geht die Polizei bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Bogenhausen aus. Durchs Fenster beobachtete eine Nachbarin am frühen Donnerstagmorgen die ihr bekannte 60-jährige Zahnärztin, die im vierten Stock des Wohnhauses am Beginn der Mauerkircherstraße offensichtlich ein Feuer legte.

Die Nachbarin sah, wie sich die Zahnärztin im Wohnzimmer bückte und daraufhin eine etwa einen Meter hohe Stichflamme aufloderte. Kurze Zeit später nahm die Frau ihre Handtasche und verließ die Wohnung. Andere Nachbarn beobachteten, wie die Ärztin in ihren vor dem Haus geparkten schwarzen BMW X5 stieg und davonfuhr.

Mit mehreren Fahrzeugen rückte anschließend die Feuerwehr an und löschte die Brandherde in der Wohnung zügig. Auch in der darüber liegenden Zahnarztpraxis war offenbar ein Feuer gelegt worden, das die Feuerwehr ebenfalls schnell löschen konnte. Insgesamt wurden vier verschiedene Brandherde ausgemacht. Der Sachschaden in Wohnung und Praxis bewegt sich laut Polizei im sechsstelligen Bereich. Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt.

Zum Motiv liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Es wird jedoch vermutet, dass die Scheidung der Frau von ihrem Ehemann vor zehn Jahren eine Rolle spielen könnte. Danach hatte es bis heute einen Streit um die Räumlichkeiten gegeben, den die Ärztin schließlich verlor.

Nach der 60-jährigen Ärztin suchen die Beamten noch. Die Frau ist rund 160 Zentimeter groß, stämmig und hat glatte, schulterlange, aschblonde Haare. Zuletzt war sie mit einem weißen Kittel bekleidet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 089/2910-0 entgegen

Moritz Homann

Mehr zum Thema

Auch interessant

<center>Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l</center>

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l
<center>Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l</center>

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l
<center>Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen
<center>Schokoladen-Set zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Meistgelesene Artikel

Trickdiebe überlisten Frau (88) und ihren pflegebedürftigen Ehemann

München - Ein altes Ehepaar ist am Donnerstag folgenschwer reingelegt worden: Als Handwerker verkleidet verschaffte sich ein Mann Zutritt zur Wohnung, sein Komplize …
Trickdiebe überlisten Frau (88) und ihren pflegebedürftigen Ehemann

Altperlach: Mann und Frau auf Einbruchs-Tour - Wer kennt die Diebe?

München - Ein aufmerksamer Nachbar hat in Altperlach zwei Diebe beobachtet, die gerade aus einem Garten kamen. Als die Polizei anrückte, meldete sich ein weiteres Opfer …
Altperlach: Mann und Frau auf Einbruchs-Tour - Wer kennt die Diebe?

Grundstein für neue Messe-Hallen gelegt

München - Für die großen Messen in München wie bauma oder ISPO gibt es lange Wartelisten. Zwei neue Hallen sollen mehr Aussteller möglich machen. Jetzt wurde der …
Grundstein für neue Messe-Hallen gelegt

Razzia in der Grinsekatze: So kam die Polizei auf die Spur

München - 24 Personen haben Drogenfahnder bei einer Razzia in der Münchner Disco „Grinsekatze“ festgenommen. Jetzt hat die Polizei weitere Details der Aktion verraten. 
Razzia in der Grinsekatze: So kam die Polizei auf die Spur

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion