+

SPD ist empört

AfD-Anfrage zu "Bagida" sorgt für Ärger

München - Die AfD-Stadträte im Rathaus haben mit einer Anfrage für Unmut im Stadtrat gesorgt. In der Anfrage geht es um die „Bagida“-Demos und die entsprechenden Gegenveranstaltungen, die seit einigen Wochen immer montags in München stattfinden.

Die AfD will wissen, „ob und in welchem Umfang die Stadt München direkt oder indirekt die Gegendemonstrationen finanziell gefördert hat“. Es sei problematisch, wenn mit Steuergeldern Stimmung für eine bestimmte Richtung gemacht werde. Und weiter: „In diesem Zusammenhang ist insbesondere von Interesse, ob Demonstranten für ihre Teilnahme Geld oder geldwerte Vorteile bekommen haben und/oder die Anfahrt bezahlt oder bereitgestellt wurde.“

Bei der Rathaus-SPD ruft diese Anfrage der AfD blanke Empörung hervor: „Was für eine groteske Stadtrats-Anfrage!“, wettert SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. Die AfD könne sich scheinbar nicht vorstellen, dass die Menschen, die gegen Bagida auf die Straße gegangen sind, das aus eigener Motivation und Überzeugung heraus getan haben. „Das ist schade und sehr entlarvend“, sagt Reissl.

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Flüchtlingsunterkunft Bayernkaserne schließt zum Jahresende

München - Ende des Jahres ist Schluss mit der Bayernkaserne: Die Erstaufnahmeeinrichtung wird geschlossen. Ab 2018 soll dort ein neues Quartier mit rund 4000 Wohnungen …
Flüchtlingsunterkunft Bayernkaserne schließt zum Jahresende

Studenten gestalten Entwürfe für neues Bad an der Isar

München - Bekommt München bald ein Isarflussbad? Architektur-Studenten haben Entwürfe gestaltet und stellen diese nun vor.
Studenten gestalten Entwürfe für neues Bad an der Isar

Das sind die 40 schönsten Fleckerl in und um München

München - Uns steht ein verlängertes Wochenende bevor. Beste Zeit also für einen Ausflug. Wir zeigen Ihnen 40 Orte, an denen Sie die freien Tage genießen können.
Das sind die 40 schönsten Fleckerl in und um München

Starkoch Schweiger macht Schluss: Jetzt ist der Ofen aus

München - Das Ende für das Schweiger 2 ist gekommen. Starkoch Andi Schweiger weicht einem neuen Betreiber, der bestimmte Pläne mit den Räumlichkeiten hat.
Starkoch Schweiger macht Schluss: Jetzt ist der Ofen aus

Kommentare