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Weltstar Rihanna wird nach ihrem Konzert im Olympiastadion nicht in München übernachten. Zum Grund gibt es noch keine offizielle Stellungnahme. 

Konzert am Sonntag im Oly-Stadion

Angst nach Amoklauf? Rihanna cancelt Zimmer in München

München - Weltstar Rihanna gibt am Sonntag ein Konzert im Olympiastadion. Laut eines Medienberichts hat sie aber ihre Luxus-Hotel-Zimmer in München storniert - aus Angst vor Terror?

Die 28-Jährige mit dem Welthit "Umbrella" hat möglicherweise nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg und dem Amoklauf in München Angst davor, in der bayerischen Landeshauptstadt zu übernachten. Ein Statement von ihr gibt es dazu jedoch nicht. Fakt ist: Laut Bild hat sie ihre Zimmer im Luxus-Hotel Bayerischer Hof storniert. Sie wird am Sonntagabend, direkt nach dem Konzert im Olympiastadion, München wieder verlassen. Das ist schon seltsam, denn eigentlich wollte sie drei Tage in München verbringen und die Stadt erkunden. Es scheint also genug Puffer zwischen den nächsten Terminen zu geben. Vielleicht ist dem Weltstar kurzfristig etwas dazwischen gekommen. Vielleicht hat sie aber auch tatsächlich Panik.

Denn Rihanna hat bereits den Terror-Anschlag in Nizza sehr nah miterlebt. Das Konzert sagte sie nach der Tragödie ab. Jetzt geht sie auf Nummer Sicher: Bereits im Vorfeld wurde bekannt, dass die Sicherheitsmaßnahmen bei dem Rihanna-Konzert enorm hoch sein werden. Besucher müssen sich nicht nur auf deutlich längere Wartezeiten beim Einlass durch verstärkte Kontrollen einstellen. Zugleich sollen die Fans auf größere Taschen, Rucksäcke, Handtaschen und Helme ebenso verzichten wie auf das Mitbringen von Gegenständen aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind. Und es gilt: NO Umbrellas! Regenschirme sind nämlich auch nicht erlaubt.

Fans bei Rihanna-Konzert in Köln extrem genervt von umfangreichen Kontrollen

Damit sollen die Kontrollmaßnahmen unterstützt und beschleunigt werden. Diese gelten übrigens nicht nur in München, sondern auch bei anderen Konzerten des R&B-Stars. Kölner Rihanna-Fans waren ziemlich angefressen, weil der Einlass ins Müngersdorfer Stadion sich so verzögert hat. „Ich bin ehrlich gesagt total genervt davon, dass alles so lange dauert, weil man alles abgeben muss“, so eine Konzertbesucherin gegenüber rundschau-online.de. Und dann verspätete sich Rihanna auch noch eine Stunde. 

Das Kölner Konzert war übrigens nicht ausverkauft, auch für München sind noch Karten zu erwerben. Wer also noch kurzfristig bei dem Spektakel am Sonntag dabei sein will, kann sich im Vorverkauf Tickets besorgen. Rucksack aber besser daheim lassen.

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kg

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