Wegbegleiter für die ersten Wochen in Deutschland

Video: Diese App soll Flüchtlingen den Alltag erleichtern

München - Die ersten Wochen in einem fremden Land sind nie leicht - um sie den zahlreichen Flüchtlingen zu erleichtern, wurde die App "Ankommen" entwickelt.

Wie erhalte ich eine Arbeitserlaubnis? Wann muss mein Kind in die Schule? Das sind nur zwei der unzähligen Fragen, die sich Neuankömmlinge in Deutschland stellen müssen. Viele von ihnen sind dem bürokratischen Dschungel orientierungslos ausgesetzt und wissen nicht, an welcher Stelle ihnen unter die Arme gegriffen wird.

Darauf reagierte nun das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und entwickelte gemeinsam mit dem Goethe-Institut, der Bundesagentur für Arbeit und dem Bayerischen Rundfunk die App "Ankommen".

Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des BAMF, sagt zur App „Ankommen“: „Mit der App können sich Asylsuchende gleich nach ihrer Ankunft in Deutschland über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren informieren. Die App vermittelt auch erste Informationen über Grundwerte in Deutschland.“

Marharyta (30) aus der Ukraine weiß, wie wichtig es ist, sich zu integrieren: „Wir sind mit unserem Sohn nach Deutschland gekommen. Er ist vier Jahre alt und kann gar nicht Deutsch bisher. Er weiß ein paar Wörter, aber er kann nicht sprechen. Aber es ist sehr wichtig Deutsch zu lernen. Wir wollen hier wohnen und hier arbeiten, dazu muss man Deutsch lernen.

Die App ist bislang in fünf Sprachen erhältlich: Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch und Deutsch. Auch ohne Internetzugang ermöglicht sie den Neuankömmlingen Auskunft rund um alle Asyl-Themen. Im Google Play Store kann sie bereits runtergeladen werden, im App-Store soll sie ebenfalls bald verfügbar sein.

Studenten und Mitarbeiter der TU München entwickelten im Dezember ebenfalls eine App, die Flüchtlingen den Alltag erleichtern soll.

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Rat für Migration: Panikmache hilft gar nichts

Bettina Pohl/Presse BAMF

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