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Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Das Foto vom Abend des Amoklaufes zeigt, wie die Gäste in großer Angst auf die Straße rennen.
Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Drei Gäste schlagen eine Scheibe im Hofbräuhaus ein, um schneller ins Freie zu kommen.
Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Drei Gäste schlagen eine Scheibe im Hofbräuhaus ein, um schneller ins Freie zu kommen.
Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Zeugnis einer dramatischen Nacht in München: Dieses Foto zeigt Blutflecken zwischen zerbrochenen Bierkrügen – Speisekarten und Besteck liegen verstreut herum.
Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Handtaschen, Rucksäcke, ein Koffer, Jacken, Pullis, Käppis, sogar ein Puppenwagen: Nachdem die Gäste in Panik geflohen sind, bleiben viele ihrer Habseligkeiten zurück.
Hofbräuhaus, Amoklauf in München
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Auch Wertgegenstände wie Handys, Kameras und Geldbeutel haben sich angesammelt. Die Hofbräuhaus-Mitarbeiter haben sie zur Abholung auf einem Tisch aufgereiht.

Das Panik-Protokoll

Bilder aus Hofbräuhaus zeigen Chaos nach dem OEZ-Amoklauf

München - Bilder, die unserer Redaktion zugespielt worden sind, zeigen das volle Ausmaß des Chaos', das im Hofbräuhaus am Abend des Amoklaufs im Olympia-Einkaufszentrum ausbrach.

Blut auf dem Boden, ein Chaos aus zerbrochenen Biergläsern, Besteck und Speisekarten. Dazu eine zerbrochene Fensterscheibe, die Metallfassung der Mosaikgläser ist herausgebogen. Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte – so wie die Fotos aus dem Hofbräuhaus: Sie protokollieren, welche Panik dort am 22. Juli unter den Gästen herrschte, nachdem Amokläufer David S. am OEZ neun Menschen erschossen hatte.

Zur Erinnerung: 1500 Leute waren im Hofbräuhaus, als gegen 19 Uhr Passanten ins Gasthaus strömten und etwas von Schüssen in der Innenstadt riefen – eine Falschmeldung. „Die haben die Gäste verunsichert“, sagte Wirt Wolfgang Sperger damals der tz. Hofbräuhaus-Besucher seien in Panik geraten, in obere Räume und auf die Straße gerannt, andere hätten sich verbarrikadiert. Bänke und Tische fliegen, Menschen fallen übereinander, es herrscht das reinste Chaos! Drei Iren schlagen eine Fensterscheibe ein und fliehen. In dem Tumult verletzt sich auch ein Mitarbeiter an der Schulter. „Er ist noch immer krankgeschrieben“, sagt Sabine Barthelmeß vom Hofbräuhaus.

Zwei der Fotos, die jetzt unserer Redaktion zugespielt wurden, zeigen, was die Gäste in ihrer Todesangst alles zurückgelassen haben. Auf einem Tisch liegen dutzende Handys, Geldbörsen und eine Kamera. Eine andere Aufnahme zeigt etliche Taschen, Kleidungsstücke und einen Koffer. „Glücklicherweise sind mittlerweile gar keine Fundstücke mehr bei uns im Haus“, berichtet Barthelmeß. „Viele haben ihre Gegenstände am nächsten Tag abgeholt. Eine US-Touristin hat sogar 1500 Dollar, zwei Flugtickets und ihr Handy wieder unversehrt zurückbekommen.“ Die restlichen Dinge habe man den Gästen nachgeschickt.

Amoklauf am OEZ: Bilder des Polizeieinsatzes

Auch wenn der Schreck tief saß: Viele der Gäste hätten sich per Mail für die Hilfe bedankt, erzählt Barthelmeß. „Wir sind froh, dass letztendlich alles gut ausgegangen ist.“

Und damit die Belegschaft in Zukunft noch besser helfen kann, haben 100 Mitarbeiter bereits ein Evakuierungsseminar absolviert.

Kathrin Garbe

Kathrin Garbe

E-Mail:kathrin.garbe@merkur.de

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