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Die Helfer auf der Fähre.

"Humanitäres Desaster" an der Grenze

Camp in Idomeni: Die Helfer sind zurück in München

München - Das Flüchtlingsprojekt Bellevue di Monaco war mit einem Hilfstransport im griechischen Flüchtlingslager in Idomeni. Der Rückweg wurde zum Umweg - doch jetzt sind die Helfer wieder zurück in München.

Die Fahrt nach Idomeni und zurück: Der Ticker zum Nachlesen

10.56 Uhr: tz-Reporter Johannes Welte ist nach seiner Ankunft in München  ein gefragter Mann: Um 12.40 Uhr heute Mittag wird er im Interview mit Bayern 1 von der Fahrt erzählen. Am Dienstagfrüh ist er bei Bayern 3 im Studio.  

5.13 Uhr: Am frühen Montagmorgen meldet sich das Flüchtlingsprojekt wieder: Sie sind in München angekommen. "Drei von vier Packmos-Transporten sind wieder in München, die zwei am Mittwoch gestarteten und einer vom Donnerstag", berichtet unser tz-Reporter. "Der vom Freitag hat am Sonntag ausgeladen und müsste ebenfalls wieder auf dem Rückweg sein. Es ist verdammt kalt in Deutschland. Ich freue mich erst mal auf ein anständiges Bett..."

Flüchtlinge im Camp in Idomeni protestieren

23.39 Uhr: Die Helfer sind bei Bozen. Die Reise geht weiter - und Johannes Welte macht sich Gedanken über das Wahlergebnis vom Super-Wahlsonntag: "Zehn bis 24 Prozent der Deutschen, die heute gewählt haben, wollen also auf diese Menschen schießen, die ich gestern in Idomeni besucht habe? Ich bin fassungslos."

16.34 Uhr:Johannes Welte zieht sein persönliches Fazit zu seiner Reise nach Idomeni: "Wir leben in unruhigen Zeiten. Ich habe gesehen, dass es Menschen gibt, denen es richtig dreckig geht. Menschen, die das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu leben."

15.53 Uhr: Unser tz-Reporter meldet sich gerade wieder: Das Flüchtlingsprojekt ist wieder an Land.

14.53 Uhr: Nach einer langen Reise fahren die Helfer gerade in den Hafen von Ancona ein.

13.27 Uhr: Während tz-Reporter Johannes Welte schon wieder auf dem Rückweg ist, haben Flüchtlinge im Camp in Idomeni protestiert und sich auf die Gleise gesetzt: "Öffnet die Grenze" fordern vor allem Syrer und Iraker.

12.25 Uhr: Der deutsche Ex-Minister Norbert Blüm hat eine Nacht im Flüchtlingscamp in Idomeni verbracht - und empört sich über eine Welt, in der nur das Geld zu zählen scheint.

11.00 Uhr: Johannes Welte zieht ein persönliches Fazit: "Wir leben in unruhigen Zeiten. Ich habe gesehen, dass es Menschen gibt, denen es richtig dreckig geht. Menschen, die das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu leben. Und die in Wirklichkeit nicht anders sind, als wir. Auch wenn sie Gott mit einem anderen Namen ansprechen. Mich hat diese unglaubliche Hilfsbereitschaft beeindruckt, die die Griechen an den Tag legen und die stets gut gelaunten und sich selbst organisierenden Helfer aus ganz Europa, die die europäische Idee Leben, im Gegensatz zu den Politikern. Die haben einen neuen Eisernen Vorhang gezogen, der tatsächlich der DDR-Grenze in nichts nachsteht, an deren Westseite ich unmittelbar aufgewachsen bin. Ich habe am eigenen Leib gespürt: anpacken und den Geflüchteten helfen ist das beste Mittel gegen die Angst und die Missgunst, die in Europa umgeht. Ich habe schon lange nicht mehr so intensiv gespürt, was Leben ist. Das schafft kein Oktoberfest, kein Walking Dead, kein Club."

10.19 Uhr: Unserem Reporter Johannes Welte liegen Dankesworte auf dem Herzen: "Ich will jetzt auch noch einmal all die Spender von Bellevue di Monaco loben. Ohne sie wäre das ja nicht möglich gewesen. Die Organisatoren Till Hofmann und Matthias Weinzierl haben eine riesige Arbeit gemacht." Dem schließen wir uns natürlich an!

10.00 Uhr: Mittlerweile ist das Schiff, der "Alexander the Great", unterwegs in Richtung Ancona. Die Ankunft wird für 15.00 Uhr erwartet. Aktuell passiert das Schiff die kroatischen Inseln.

Fahrt nach Idomeni - Bilder vom Samstag

Der Heimweg wird zum Umweg

22.07 Uhr: Der Hilfstransporter ist nun am Hafen eingetroffen. Drei LKW sind nun da. Das Schiff legt auch gerade an. Dann steht einer sicheren Überfahrt nach Italien nichts mehr bevor. Unser Redakteur berichtet, dass auch der dritte LKW die gleichen Probleme hatten, als sie über die mazedonische Grenze wollten.

15.49 Uhr: Es regnet nun wieder in Strömen - und soll auch noch bis Donnerstag weiterregnen. Um Mitternacht will der Hilfstransport die Fähre erreicht haben.

14 Uhr: Der Hilfstransporter scheitert an der Grenze - es geht nicht weiter. "Wir haben keine so genannte CEMT-Bescheinigung", berichtet Johannes Welte. "Die aber nur gewerbliche Transporte brauchen." Das heißt also: Die Helfer müssen nun auf eine andere Route ausweichen - obwohl die direkte Autobahn vor dem Lkw liegen würde. 500 Kilometer Umweg bedeutet das nun: "Uns geht's also wie den Flüchtlingen. Die Balkanroute ist dicht. Wir probieren es über Italien."

12.32 Uhr: Der Lkw braucht eine gründe Versicherungskarte, die die Helfer nicht haben - sie müssen sie vor Ort kaufen. 238 Euro kostet das pro Lastwagen. "Was man damit helfen könnte", sagt Johannes Welte. Dann folgt der Stopp: Die Helfer dürfen nicht weiterfahren. "Weil wir kein Passage Permit haben", also keine Erlaubnis. "Albtraum. Wir hätten wohl doch zahlen sollen."

12.29 Uhr: An der Grenze muss Bellevue di Monaco mit Schikanen klar kommen: Es gibt Streitereien, griechische Trucker beschimpfen den Zoll. Johannes Welte berichtet: "Erst schicken einen die Griechen von Spur zu Spur, dann die Mazedonier." Bis sie wieder daheim sind, müssen die Helfer noch fünf Grenzen passieren.

11.30 Uhr: 24 Stunden Fahrt liegt vor den Helfern aus München. Vor etwa 20 Minuten sind sie auf die Autobahn in Richtung mazedonischer Grenze gefahren.

11.26 Uhr: Für das Flüchtlingsprojekt aus München geht es langsam aber sicher schon wieder in Richtung Heimat. Doch das ist gar nicht so einfach: Kaum fährt das Auto des ASB ins Camp, wird es von Menschen umringt. Die beiden Lkw wurden bereits zurückgelassen und warten 20 Kilometer vor dem Camp - denn: "Ein ganzer Lkw verursacht einen riesen Tumult", schreibt Johannes Welte.

11.21 Uhr: Die Leute erzählen, dass sie aus Aleppo kommen, Homs und Idlib in Syrien, aus Fallujah und Ramada im Irak. Entkommen sind sie entweder den Splitterbomben von Assad oder den Schlächtern des IS.

11.18 Uhr: Johannes Welte: "Kinder belagern uns und betteln nach Schuhen und Essen. Sie fragen, wo wir herkommen. 'Germany? Oh Germany! Open the Border' - 'Öffnet eure Grenze'. Helfer aus der ganzen Welt sind im Camp in Idomeni, sie bringen Medikamente, Zelte, Essen und vieles mehr. Die Behörden tun wohl das möglichste, es ist aber nach tz-Informationen immer noch zu wenig.

"Es ist ein humanitäres Desaster"

11.02 Uhr: Es stehen Busse bereit, die die Menschen nach Athen und Umgebung bringen sollen. Offenbar haben die Behörden dort Lager aufgestellt. Angeblich haben schon mehrere tausend Flüchtlinge Idomeni verlassen. Johannes Welte berichtet von vielen Kindern, die husten und um Dreck spielen. Er selbst sagt: "Ich habe Kopfweh vom Rauch und war nur eine Stunde lang da."

Gordan Velev.

11 Uhr: Goran Velev (36) vom ASB Serbia sagt: "Es ist ein humanitäres Desaster. Es wird bald wieder regnen und dann warm werden, dann werden sich Seuchen verbreiten und Menschen sterben."

10.56 Uhr: Die Menschen im Camp haben Hunger, vor der Essensausgabe hat sich eine lange Schlange gebildet.

tz-Reporter Johannes Welte (l.) und Tamas aus Ungarn.

10.52 Uhr: Nachdem unser tz-Reporter einige Zeit mit überlasteten Netzen zu kämpfen hatte, meldet er sich nun wieder aus dem Camp in Idomeni: "Es ist für die rund 12.000 Menschen im Camp von Idomeni ein Tag des Durchatmens. Es hat 20 Stunden nicht geregnet, wenngleich schon wieder dunkle Wolken aufziehen. Es liegt eine Dunstglocke beißenden Rauchs in der Luft." Dennoch berichtet Johannes Welte von gelassener Stimmung im Camp.

8.58 Uhr: tz-Reporter Johannes Welte macht sich nun auf den Weg ins Camp - zusammen mit Tamas aus Ungarn.

Die Helfer frühstücken an ihren Betten.

8.50 Uhr: Am Samstagmorgen geht es gleich weiter für die Helfer: Sie fahren zurück zum Logistikzentrum. Dort frühstücken gerade ein paar der Leute, die im Warenlager geschlafen haben.

Hilfsgüter werden in der Dunkelheit ausgeladen

20.19: Der zweite Lkw wird ausgeladen, die Gruppe von Bellevue di Monaco ist jetzt in Polycastro, der "Logistikzentrale".

Fahrer wie Victor bringen die Kartons in Autos ins Flüchtlingslager Idomeni.

In der Dunkelheit werden die Hilfsgüter aus dem Lastwagen geschafft und anschließend mit kleineren Autos ins Camp gebracht. Victor Abarquero aus Palencia (Spanien) fährt nachts noch nach Idomeni - dort liefert er die Kartons bei vertrauenswürdigen Flüchtlingen ab.

19.05: Morgen Früh wollen die Helfer ins Flüchtlingslager Idomeni kommen. Heute Abend heißt es aber erst noch: ausladen. 

Das Warenlager in Cherso.

18.16: Das Bürgerhaus in Cherso ist voll, die Helfer können nicht ausladen - und die Hilfsgüter bleiben im Lkw.

17.44: Nächste Station ist ein Camp bei Cherso, wo die Münchner ebenfalls Sachspenden abladen wollten. Die Behörden verweigern dies allerdings, der Konvoi fährt in den Ort Cherso. Im dortigen Bürgerhaus werden Hilfsgüter gelagert und ausgegeben.

17.33: Einer der Helfer ist mit der Vizebürgermeisterin von Idomeni bereits vorausgefahren und schickt Bilder von erbarmungswürdigen Zuständen. Langsam bricht die Abenddämmerung an. Tausende Flüchtlinge campieren am Straßenrand und kochen auf behelfsmäßigen Feuerstellen. Der Untergrund ist vom Regen aufgeweicht, Überall liegt Müll.

Ein Teil der Hilfsgüter ist angekommen, die Fahrt geht weiter zu den Elendslagern

17.09 Uhr: Nachdem ein Teil der Hilfsgüter nun abgeliefert ist, fahren die Münchner weiter Richtung Idomeni, näher an die Elendslager heran.

16.55: Die Menschen auf dem Flugplatz Nea Kavala, Syrer und Jesiden aus dem Irak, waren zuvor in Idomeni. Sie sind freiwillig hierher gekommen, um dem Chaos der Flüchtlingscamps zu entfliehen. Allerdings warten die Taxifahrer vor dem Flugplatz schon auf Kundschaft. Viele der Campbewohner sprechen davon, dass sie versuchen wollen, ihre Flucht über Italien fortzusetzen. Dazu versuchen sie an die albanisch-griechische Grenze zu gelangen und dort jemanden zu finden, der sie nach Italien übersetzt.

Die Münchner Helfer laden ihre Spenden in einem Militärcamp ab. Die Flüchtlinge, darunter viele Familien, drängen sich um das Warenlager.

16.38: Die Helfer sind in einem Militärcamp auf einem Flughafen angekommen. Hier stehen große Zelte, es ist trocken. Die Militärpräsenz sorgt für Sicherheit, auf dem Gelände spielen viele Kinder und balancieren auf leeren Kerosinfässern. Die Freiwilligen von Bellevue di Monaco werden einen Teil ihrer Hilfsgüter hier abladen. Um das Lagerzelt drängen sich bereits die Bedürftigen, darunter viele Familien.

16.11: Überall laufen Menschen auf den Straßen.

Packmos! - Die Griechenland-Bilder von der Hilfsaktion für Idomeni

15.40: Im Warenlager der „Ärzte ohne Grenzen“ lagern Wasser, Decken und Medikamente. Und nun auch Schlafsäcke, Isomatten, Decken und Zelte aus München, die die Truppe von Bellevue di Monaco dort ablädt.

Insgesamt vier Lkw schickt Bellevue di Monaco auf die Reise nach Griechenland

Die Helfer laden die ersten Sachspenden ab.

15.32: Inzwischen ist übrigens der dritte Lkw mit Hilfsgütern aus München in Ancona angekommen und wird dort in Kürze Richtung Griechenland verschifft. Einen vierten Lkw haben die Helfer von Bellevue di Monaco bereits beladen, er soll im Laufe des Abends in München losfahren. Organisator Matthias Weinzierl freut sich über die große Hilfsbereitschaft der Münchner. Nachdenklich stimmen ihn hingegen die „chaotischen und katastrophalen Verhältnisse“ in den Flüchtlingslagern um Idomeni. Die dortige Organisationsstruktur sei „mehr als bedenklich“. Weinzierl bedauert vor allem, dass es nicht möglich ist, die Hilfslieferung direkt an die Flüchtlinge zu verteilen. Wegen der großen Not die in den Lagern herrsche, sei die Gefahr zu groß, dass Streitigkeiten um Kleidung, Decken und Schlafsäcke ausbrechen. „An Kinder und Familien kommt man so gar nicht ran. Wir hätten uns gewünscht, dass das unmittelbarer geht“, sagt Weinzierl. Stattdessen bringen die Münchner ihre Hilfslieferungen nun in nahegelegene Lagerhäuser. Von dort aus übernehmen lokale Organisationen die Verteilung. Dass die ursprüngliche Planung nicht ganz aufgeht, sei der chaotischen Situation vor Ort geschuldet, wo noch immer keine geregelte Organisationsstruktur eingerichtet sei. Trotzdem: „Unsere Hilfe kommt dort an, wo sie gebraucht wird“, stellt Weinzierl klar. 

15.20: Um vier Uhr Ortszeit findet in Idomeni ein Konzert für die Flüchtlinge statt.

Erstes Helfertreffen mit „Ärzte ohne Grenzen“

15.17: In Polykastro ist auch das lokale Büro von "Ärzte ohne Grenzen". Dort holen sich die Münchner Helfer erste Informationen zur Lage vor Ort.

14.40: Die ersten Flüchtlingscamps tauchen bei Polykastro, 25 Kilometer vor Idomeni, am Straßenrand auf.

Am Straßenrand tauchen die ersten Flüchtlingscamps auf. Das Bild zeigt ein Lager am Stadtrand von Polykastro, 25 Kilometer vor Idomeni.

13.25: Der Münchner Konvoi passiert 80 Kilometer vor dem Ziel blühende Pfirsich- und Baumwollplantagen. Die Sonne scheint und es ist 18 Grad warm. Ein Tag Atempause für Idomeni – morgen soll es wieder regnen. Der girechische Begleiter Panagiotis warnt: Wenn es warm wird, kommen schnell die Mücken. Und zwar in einer Zahl, dass man sonst nichts mehr sieht.

11.05 Uhr: Die Bürgermeisterin von Idomeni hat den Helfern von Bellevue di Monaco davon abgeraten, mit den Lkw direkt zum Flüchtlingslager zu fahren. Deshalb wird der Transport im nahegelegenen Polikastro entladen. Danach werden die Helfer mit dem Auto nach Idomeni fahren, um einen direkten Eindruck von der dortigen Situation zu erhalten. Bis zur Ankunft in Polikastro wird es noch drei bis vier Stunden dauern. An der Autobahn durchs Gebirge warnen Schilder vor wilden Bären.

9.37 Uhr: Die Situation der Flüchtlinge in Griechenland wird sich weiter verschärfen - einfach weil der Flüchtlingsstrom nicht aufhört. Bernd Kasparek hat mit Helfern auf der griechischen Insel Chios telefoniert. Dort kamen innerhalb der letzten 24 Stunden 30 Boote an einem Strand an.

Der Konvo bricht auf zur letzten Etappe Richtung Idomeni

9.12 Uhr: Die Hilfstrupp, in Person von Bernd Kasparek, haben von unterwegs Kontakt mit dem Lager in Idomeni aufgenommen - und was sie via Telefon hörten, lässt Schlimmes ahnen. In der vergangenen Nacht hat es erneut unaufhörlich geregnet, die Leute im Lager tragen seit zwei Wochen dieselben durchnässten Klamotten, die Zelte stehen unter Wasser. Eine Schande für Europa - ohne die freiwilligen Hilfsorganisationen wäre die Lage noch viel dramatischer. Vor Ort lässt die Organisation zur Verteilung der Hilfsgüter offenbar zu wünschen übrig beziehungsweise ist gar nicht vorhanden. Sobald ein Hilfstransporter im Lager ankommt, entstehen unglaubliche Tumulte mit Verletzten, die Lkw sind danach verbeult und die Scharniere der Türen verbogen. Es regiert das Recht des Stärkeren, Familien mit Kindern haben Angst, überhaupt zu den Verteilungsorten zu gehen. Die Helfer stecken die gespendeten Klamotten in schwarze Müllsäcke und schleichen nachts zu den Familien, um ihnen die Sachen zu bringen.

8.40 Uhr: Für ihre Fahrt ins Flüchtlingslager von Idomeni haben die Helfer aus München Unterstützung bekommen. Mit an Bord der Lastwagen sitzt Bernd Kasparek von "Border Monitoring", einer Forschungseinrichtung, die die Wanderungsbewegungen in Griechenland und am Balkan untersucht. Er wird die Münchner Helfer in Idomeni betreuen und verfügt vor Ort über gute Kontakte.

8.26 Uhr: Eine erste Lösung scheint gefunden: Der Tross fährt nun weiter und wird seine Hilfsgüter etwas abseits des Lagers in Idomeni abladen. Dort wird der Konvoi von freiwilligen Helfern erwartet, die beim Abladen zur Hand gehen.

7.44 Uhr: Rund 800 Flüchtlinge haben wegen der schlechten Bedingungen das Aufnahmelager in Idomeni verlassen. Etwa 600 Menschen, unter ihnen viele Familien, hatten bereits am Donnerstag ihre Sachen gepackt. „In der Nacht (zum Freitag) reisten etwa 200 Menschen ab“, berichteten übereinstimmend Reporter vor Ort. Dennoch harrten am Freitagmorgen noch immer mehr als 12.500 Menschen in Idomeni aus.

7.05 Uhr: Schlechte Nachrichten übermittelt allerdings das Empfangskomitee vor Ort: Wenn der Hilfstransport direkt in Idomeni ausgeladen wird, hätte das wohl ein riesiges Chaos zur Folge. Die Leute prügeln sich, wenn man einfach hin fährt. Danach wäre das Auto kaputt, die Hilfsgüter würden im Dreck landen. Nun wird telefonisch nach einer Abladestation gesucht.

Der Konvoi landet in Griechenland

6.44 Uhr: Der Kollege hat im Bewegtbild festgehalten, wie die beiden Lkw die Fähre verlassen (siehe Video). Anschließend wollte der griechische Zoll die Ladung kontrollieren. Der griechische Reisebegleiter Panos konnte das den Beamten aber ganz schnell wieder ausreden. Nun laufen die Verhandlungen mit der Bezirksregierung von Idomeni und der ASB-Zentrale in Köln, wo die Helfer ihrer Ladung genau abladen können.

Der Hilfstrupp ist an der griechischen Küste angekommen. Die Nacht auf der Fähre war ganz gut.

Posted by tz München on Donnerstag, 10. März 2016

6.28 Uhr: Unterdessen hat sich bereits der dritte Hilfstransporter von München aus auf den Weg gemacht, wie Bellevue di Monaco via Facebook bekanntgegeben hat. Demnach wurde am Donnerstag der dritte Lkw von vielen Helferinnen und Helfern beladen und auf die Reise nach Idomeni geschickt. Am heutigen Freitag soll nun der vierte Lkw gepackt werden, die Helfer von Bellevue di Monaco bitten um Unterstützung. Wichtige Info für alle Freiwilligen: Die Bepackaktion findet zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort statt. Nämlich in der Schwere Reiter Straße 2 um 12 Uhr bei der Kreativen Hilfe für Flüchtlinge.

Packmos, heute 10.3. und Achtung, Änderung für morgen:Liebe Leute, heute wurde von vielen Helferinnen und Helfern der...

Posted by Bellevue di Monaco on Donnerstag, 10. März 2016

Während tz-Reporter Welte bereits an Land ist, werden die Lkw aus dem Bauch der Fähre gefahren.

6.14 Uhr: Vor Ort sind die Temperaturen wieder leicht angestiegen, der Wind pfeift nicht mehr so streng und die Helfer haben wieder EU-Handynetz. Rettung für die Flüchtlinge im Lager von Idomeni naht in Form zweier Lastwagen mit insgesamt 15 Tonnen Hilfsgütern.
6.01 Uhr: Kalimera Hellas! Die Fähre mit den beiden Hilfstransportern an Bord hat am frühen Freitagmorgen die griechische Küste erreicht. Die Überfahrt nach Igoumenitsa war ruhig - Zitat von tz-Reporter Welte: "Ein Abendbier an der Bordbar wirkt Wunder."

Die Ereignisse von Donnerstag, 10. März 2016, im Überblick

14.50 Uhr: Arrivederci Italia! Buongiorno sturmische Adria. Das Schiff ist unterwegs gen Süden, die Helfer und ihre Fracht an Bord.

12.21 Uhr: Die Lastwagen des Münchner Hilfskonvois sind auf der Fähre. Auf die Helfer wartet nun die Überfahrt nach Griechenland, die bis zum frühen Freitagmorgen dauern wird.

Hilfsgüter für Camp in Idomeni: Die Lkw sind auf dem Schiff

Die Lkw des Bellevue di Monaco-Hilfskonvois sind auf dem Schiff. Um 14 Uhr ist Abfahrt. Unser Live-Ticker zur Reise ins Flüchtlingslager: http://on.tz.de/1XcdQet

Posted by tz München on Thursday, March 10, 2016

11.48 Uhr: Gerade hat die Fähre im Hafen von Ancona angelegt, das Einschiffen der Lkw kann bald beginnen. Abfahrt Richtung Griechenland ist um 14.00.

11.15 Uhr: Bellevue di Monaco sucht noch Freiwillige, die am Donnerstag und Freitag helfen, die LKW zu beladen, schreibt der Verein auf Facebook: „Donnerstag um 13.00 Uhr und am Freitag um 10.00 Uhr, in der Müllerstraße 2. Sachspenden bitte nicht mehr bringen, weil wir keine Kapazitäten mehr für Sortier- und Verpackarbeiten haben.“

11.05 Uhr: Die Helfer von Bellevue di Monaco werden auf Facebook, per SMS, WhatsApp und Handy mit positivem Echo und Wünschen für eine sichere Reise überhäuft. tz-Reporter Johannes Welte: „Das macht uns mächtig stolz und freut uns unglaublich!“

9.40 Uhr: Der Hilfskonvoi ist mit dem Check-In beschäftigt. Zeit für ein dickes Lob an den Fährenbetreiber „Minoan Lines“: Weil die Münchner Lkw Hilfsgüter für Idomeni fahren, gibt es 50 Prozent Rabatt auf die Tickets für die Überfahrt ins nordgriechische Igoumenitsa.

8.30 Uhr: Unterdessen spitzt sich die Lage an der Grenze immer weiter zu. Im Norden Griechenlands hört der Regen einfach nicht auf. Das Aufnahmelager in Idomeni versinkt im Wasser und Schlamm. Krankheiten grassieren inzwischen unter den Tausenden Flüchtlingen. Nach zweitägigen schweren Regenfällen haben mehr als 250 Migranten das Lager an der griechisch-mazedonischen Grenze freiwillig verlassen. Vor allem Familien seien mit Bussen in organisierte Lager im Großraum Athen gebracht worden, berichteten griechische Medien am Donnerstagmorgen. Mindestens 13.000 Menschen harrten aber noch immer in Idomeni aus.

8.12 Uhr: Auf einem Parkplatz haben die Helfer versucht, ein wenig Schlaf zu holen. Nicht gerade einfach im Sitzen und bei Temperaturen um die acht Grad. Hans-Ulrich Pfaffmann, Chef des Bayerischen Arbeiter-Samariter-Bundes, nimmt's gelassen: "Wenn man bedenkt, was die Flüchtlinge mit machen, ist das gar nichts." Am Hafen gibt es immerhin fangfrischen Fisch - für den Tross allerdings nicht gerade das ideale Frühstück, es ist einfach zu früh dafür.

Das ASB-Begleitfahrzeug mit Florian Großmann (l., 28) und Christoph Baur (21) in Ancona.

8.05 Uhr: Neue Nachrichten von unterwegs: Am Donnerstagmorgen um 5 Uhr ist der Hilfstrupp im Hafen von Ancona angekommen. Warum das doch etwas gedauert hat? Die Lkw sind auf eine Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h gedrosselt. Heute Mittag sollen die Lastwagen mit den Hilfsgütern dann auf die Fähre verladen werden. Per Schiff geht es anschließend weiter nach Griechenland.

Die Ereignisse von Mittwoch, 9. März 2016, im Überblick

21 Uhr: Die Lastwagen sind am Brenner erstaunlich gut durchgekommen, jetzt erreichen sie gerade Trient. Wenn alles so weiter läuft, soll der kleine Münchner Tross mit Hilfsgütern Freitagmittag am Ziel sein. Ob die Hilfsgüter dann in Idomeni abgeladen werden, nachdem Griechenland möglicherweise eine Evakuierung des Flüchtlingscamps vorbereitet, wird sich zeigen müssen. Die Truppe und unser Reporter werden sich jetzt aber erst einmal einen Ort suchen, wo sie übernachten können. Morgen Früh geht es dann weiter - auch mit dem Ticker.

18.17 Uhr: Unser Reporter Johannes Welte meldet: "Wir sind in Österreich gelandet. Es staut sich wegen der Grenzkontrolle in Kiefersfelden bei der Einreise nach Deutschland. Die 80er sind zurück... Wir haben freie Fahrt." Dann mal weiter gute Reise!

Am Irschenberg ist nun auch der zweite Lastwagen aus München zu der Gruppe gestoßen. Jetzt geht es weiter in Richtung "Brennero". 

17.45 Uhr: Nach einem Stopp am Irschenberg, wo es Brotzeit und Vignette gab, und sich beide Lastwagen aus München getroffen haben, geht es nun weiter in Richtung Süden. Der Brenner ruft.

17:25: Größere Hindernisse könnten auf die Helfer nach der Ankunft in Griechenland warten. Möglicherweise wollen die dortigen Behörden das Camp in Idomeni auflösen. Ab Sonntag sollen die Flüchtlinge in ein von der Armee errichtetes Zeltlager in der Nähe verlegt werden. Die Lage ist unübersichtlich, es ist aber davon auszugehen, dass trotz des neuen Lagers viele Menschen im Freien übernachten müssen. „Ein Mann von Ärzte ohne Grenzen erwartet uns im Hafen“, erklärt Hans-Ulrich Pfaffmann, „um uns dann dorthin zu lotsen, wo die Hilfsgüter am dringendsten gebraucht werden.“ Obwohl die Reise also ins Ungewisse geht, ist sich Pfaffmann aber sicher: „Die Hilfe wird ankommen, denn sie wird unglaublich dringend gebraucht.“

16.30 Uhr:Vor dem Aufbruch hat unser Reporter Johannes Welte einige Helfer-Stimmen zu dem Projekt „Packmos“ gesammelt:

15.30 Uhr: In München ist die Aktion mit der Abfahrt der ersten beiden Lkw noch nicht vorbei. Bellevue di Monaco schreibt auf Facebook, dass die gesammelten Sachspenden mindestens für vier 7,5-Tonner reichen werden. Die Hilfsaktion geht deshalb am Donnerstag und Freitag weiter und schickt noch mehr Lastwagen auf die Reise.

Azr, Mohamed und Hasan (alle 22 Jahre alt) aus Syrien helfen beim Beladen der Lkw von Bellevue di Monaco mit Hilfsgütern für die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge.

15.10 Uhr: Jetzt geht‘s tatsächlich los! Die Lkw von Bellevue di Monaco machen sich vollgepackt mit Hilfsgütern von München aus auf den Weg nach Griechenland. Erste Etappe: der Weg über die Alpen nach Ancona. Packmos!

14.55 Uhr: So sieht der weitere Plan aus: Donnerstagmittag werden die zwei Lastwagen im italienischen Ancona auf eine Fähre verladen. Freitagfrüh kommt das Schiff in Griechenland an. Wegen der katastrophalen und chaotischen Verhältnisse vor Ort wird sich erst dann entscheiden, wohin genau die Hilfsgüter gebracht werden.

14.30 Uhr: Die Lkw sind gefüllt, einer mit Kleidung, der andere mit Hygieneartikel, Essen und weiteren Hilfsgütern. In Kürze geht‘s los

14.15 Uhr: Seit zwei Stunden stapeln die Helfer nun schon Hilfsgüter in die Lkw. Schlafsäcke, Isomatten, Medikamente, Krücken, Babynahrung, Klopapierrollen, Klamotten jeder Art werden verladen. Auch junge Flüchtlinge helfen mit. „Wir haben fast nur gute Sachen gespendet gekriegt, wir mussten fast nichts wegwerfen“, freut sich Organisator Till Hofmann.

Bellevue di Monaco packt die Hilfsgüter in die Lkw

Es geht los! Bellevue di Monaco packt die Hilfsgüter in die Lkw. Bald ist Abfahrt zum griechischen Flüchtlingslager Idomeni.

Posted by tz München on Wednesday, March 9, 2016

12.20 Uhr: Es geht los! Zehn fleißige Freiwillige beladen im engen Innenhof von Bellevue di Monaco den ersten von zwei Lkw mit Hilfsgütern für Griechenland. Insgesamt werden heute zwei 7,5-Tonner beladen. Mit dabei ist der Chef des Bayerischen Arbeiter-Samariter-Bundes Hans-Ulrich Pfaffmann, der Vorsitzende des Bayerischen Flüchtlingsrates Mattias Weinzierl und unser Reporter Johannes Welte. Die Fahrt Richtung Süden startet gegen 14.00 Uhr

Packmos! – Die Reisebilder: Bellevue di Monaco hilft Flüchtlingen in Griechenland

Die Geschichte hinter dem „Packmos“-Transport

Europa und die Türkei streiten und feilschen um das Schicksal Zehntausender Flüchtlinge. Es geht um jene Männer, Frauen und Kinder, die in Griechenland stranden – hier, wo man sich kaum selbst helfen kann. Immer mehr Münchner ergreifen die Initiative, um den Menschen zu helfen. Das Flüchtlingsprojekt Bellevue di Monaco startet am Mittwoch mit einem Hilfstransport ins Flüchtlingslager Idomeni. Das Motto: Packmos! Unser Redakteur fährt mit.

Die Fahrt zum Camp von Idomeni soll über Italien erfolgen, die Rückreise auf der Balkanroute

Eigentlich wollen die Leute von Bellevue di Monaco um Kabarett-Impresario Till Hofmann und Matthias Weinzierl vom Bayerischen Flüchtlingsrat den Menschen helfen, hier in München Fuß zu fassen, nachdem sie angekommen sind. Doch die Blockade der Balkanroute durch Mazedonien sorgt für ein riesiges Elend in Griechenland, wo an der mazedonischen Grenze in Idomeni 15.000 Menschen – darunter viele Frauen und Kinder – im Schlamm ausharren und hoffen, doch noch irgendwie durch den streng bewachten Grenzzaun zu kommen. „Die Zustände schreien zum Himmel“, sagt Weinzierl. „Es ist beeindruckend, was die Griechen tun, um den Menschen zu helfen, obwohl sie selbst so große wirtschaftliche Probleme haben“, so Hofmann. „Wir können sie und die Geflüchteten aber nicht alleine lassen.“

Vorigen Freitag beschloss das Bellevue-Team, einen Hilfstransport nach Idomeni zu schicken. „Vor allem warme Klamotten und Regenkleidung werden benötigt, es regnet ohne Unterlass“, so Weinzierl. Und für die nächsten Tage ist Frost angesagt. Es fehlt auch an Zelten, Nahrung und Hygieneartikeln. Der Aufruf zu Spenden und zur Hilfe beim Sortieren bei Facebook war schnell 770 Mal geteilt. Das ganze Wochenende über lieferten Schüler, Familien, Studenten und Rentner aus München und Umgebung Hilfsgüter ab, sogar aus Augsburg kamen Spenden an. „Es waren auch immer 15 bis 20 Helfer in der Bellevue-Zentrale, um die Spenden zu sortieren und zu verpacken. Es macht mich sprachlos, wie groß die Hilfsbereitschaft der Münchner ist,“ so Weinzierl.

Im Keller von Bellevue di Monaco stapelten am Montag die Helfer Matthias Weinzierl (v.l.), Manuela und Till Hofmann die Kartons voller Hilfsgüter für die gestrandeten Flüchtlinge von Idomeni.

Vier 7,5-Tonner voll mit Hilfsgütern kamen bis gestern zusammen, die ab Mittwoch die Reise nach Idomeni antreten werden. Und Hofmann schließt nicht aus, dass weitere Hilfstransporte folgen werden: „In ganz Griechenland ist Hilfe vonnöten. Wir schauen jetzt mal, wo wir weiter helfen können.“ Weitere Infos zu Hilfsprojekten gibt’s im Netz unter www.bellevuedimonaco.de.

Fahrt nach Idomeni

Am Mittwoch um 12 Uhr startet der erste Bellevue-Hilfstranport aus der Müllerstraße ins Elends­camp von Idomeni. Zwei Lastwagen sowie ein Begleitfahrzeg des Arbeiter- und Samariterbundes (ASB) starten Richtung Süden.

In einem der beiden Lkw wird Hans-Ulrich Pfaffmann (60) sitzen – er ist Vorsitzender des ASB Bayern sowie SPD-Landtagsabgeordneter. Mit an Bord wird tz-Lokalreporter Johannes Welte sein.

Pfaffmann: „Wir werden für die Hinreise die Strecke über Italien nehmen und mit der Fähre nach Griechenland übersetzen.“ Die Route ist mit 1978 Kilometern zwar länger und teurer, allerdings sind derzeit die Grenzkontrollen zwischen Kroatien, Serbien, Mazedonien und Griechenland unberechenbar. Pfaffmann über die Vorteile der Italien-Route: „Wir brauchen für diese Variante keine Zollpapiere, da wir die EU nicht verlassen.“

Von der Fahrt auf der Balkanroute über Serbien und Mazedonien wurde den Helfern abgeraten. Dafür geht es auf der 1504 Kilometer langen Balkanroute voraussichtlich zurück nach München.

„Wir werden auf jeden Fall erleben, wie es den Menschen in Idomeni geht“, so Reporter Welte. Die Online-Redaktion wird die Leser auf dem Laufenden halten.

Eindrücke aus dem Camp in Idomeni vom Samstag

Johannes Welte

Johannes Welte

E-Mail:Johannes.Welte@tz.de

Kathrin Brack

Kathrin Brack

E-Mail:kathrin.brack@merkur.de

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Kathrin Garbe

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