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Heizt München ein: Gentleman lässt seine Fans warten, kommt dann aber gewaltig!

"Warrior"-Battle und Grooves

Gentleman in München - schwitzige Schweißparty

München - Heiß geht's zu beim München-Konzert von Gentleman. Der Reggae-Star begrüßt auch einige Gäste auf der Bühne im Krone.

Bestes Reggae-Wetter in München. Die dazugehörige Party fand jedoch leider nicht am Flaucher, sondern im Krone statt. Eine mit Instrumenten vollgepackte Bühne und Oma-Lampenschirme verraten: Es wird ohne Verstärker musiziert. Nachdem Gentleman, deutscher Reggae-Star, 2015 ein MTV Unplugged spielen durfte, ist er derzeit wieder unterwegs.

Der 41-jährige Pastorensohn lässt zunächst seinen drei Sängerinnen den Vortritt. Er selbst stürmt erst nach 20 Minuten die Bühne - mit ihm steigen sofort Stimmung und Schweißpegel. Das groovt, macht Spaß, geht in Mark und Bein, sodass schnell keiner mehr sitzt.

Eigene Songs und Coverversionen

Der Schlaks dirigiert mit lässig-langen Armen, hat die Menge mit eigenem und Coverversionen im Griff - und bittet nach und nach seine Gäste auf die Bühne. Erster Höhepunkt: der "Rainbow Warrior" Martin Jondo. Mit ihm initiiert er einen Wettbewerb unter Sicherheits- und Tonmännern: Wer kann den Warrior am lautesten brüllen? Daddy Rings ruft später zu Respect auf.

Diesmal wegen Filmarbeiten leider nicht dabei ist Ky-Mani Marley, Sohn Bob Marleys. So kommt Tilo Wachter aus dem Schwarzwald zum Zug. Er stellt eine Art Klangschale aus Stahlblech namens Hang vor. Klingt dunkel, mystisch, aber gut. "Mein Onkel und Tilmann sind beste Freunde, deshalb wollte Tilmann mich unbedingt dabeihaben", sagt Wachter, der Ruhe zum Durchschnaufen verschafft. Der Rest ist wieder schweißtreibende Party.

Marco Mach

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