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Geschenke zu Weihnachten? Kein Bares für den Müllmann

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Maximal 25 Euro dürfen Geschenke an Münchens Müllmänner wert sein. kh / archiv
Maximal 25 Euro dürfen Geschenke an Münchens Müllmänner wert sein. kh / archiv

München - Die Weihnachtszeit naht und viele Münchner möchten sich bei „ihren Müllwerkern“ für die wichtige Arbeit bedanken. Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) macht aber darauf aufmerksam, dass auch heuer den Geschenken für Mitarbeiter des AWM Grenzen gesetzt sind.

Pro Person dürfen jährlich einmalig nur Gutscheine und Sachgeschenke bis zu einem Höchstwert von 25 Euro angenommen werden, teilte das städtische Unternehmen mit. Bargeld dürften die AWM-Beschäftigten – so wie alle anderen Beschäftigten der Stadt, gar nicht annehmen. Gleiches gilt für Geschenke oder Zuwendungen, für die eine Gegenleistung gefordert wird, etwa die Mitnahme von Zusatzmüll.

„Wir freuen uns, dass die Bürger mit ihren Müllmännern zufrieden sind und dies honorieren wollen“, sagte Helmut Schmidt, 2. Werkleiter des AWM. „Das darf in einem bestimmten Umfang auch sein: Gutscheine oder Aufmerksamkeiten wie Plätzchen, Lebkuchen oder Getränke – soweit sie die 25-Euro-Grenze nicht überschreiten – werden von den Müllwerkern gerne angenommen.“ Er bitte alle Bürger, Mitarbeiter nicht zur Annahme von Geld oder größeren Geschenken zu überreden. „Sie bringen damit den Betroffenen in eine sehr schwierige Situation, die schlimmstenfalls mit dem Verlust des Arbeitsplatzes geahndet werden muss.“

Die 25-Euro-Regel gilt seit 2014, als die Stadt die Anti-Korruptionsregeln lockerte. Bis dahin war es Stadt-Mitarbeitern nur gestattet, Geschenke im Wert von 15 Euro anzunehmen.  

mm

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