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Mehr davon: Open-Air-Konzert wie das von Andreas Gabalier 2014 am Königsplatz ziehen regelmäßig tausende Besucher an.

Stadt beschließt

Mehr Open-Air-Konzerte für München

München - Sommer, Sonne, Open-Air-Konzerte: Zu dieser Kombination soll es künftig häufiger kommen. Die Stadt will in Zukunft mehr dieser Veranstaltungen unter freiem Himmel ermöglichen. Neue Standorte stehen auch schon fest. 

Öfter tanzen und feiern unter freiem Himmel - das soll in München schon bald möglich sein. Die Stadt will in Zukunft mehr Open-Air-Konzerte ermöglichen. Das hat der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft auf Initiative der Rathaus-SPD heute beschlossen. Gerade jetzt, wo die Landeshauptstadt mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt wird, kommt diese Nachricht den Münchner wohl äußerst gelegen.

Die Sozialdemokraten hatten vor rund anderthalb Jahren einen Antrag an den Stadtrat gestellt, in dem sie forderten, dass die Verwaltung nach neuen Standorten für Konzerte im Freien suchen soll. Insbesondere sollte die Stadtverwaltung dabei ein Hauptaugenmerk auf Flächen legen, die groß genug für 5000 bis 20.000 Besucher sind.

Zahlreiche Standorte stehen zur Verfügung

Das „Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Stadt hat daraufhin eine Liste möglicher Open-Air-Standorte abgearbeitet und diese auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Gleich mehrere Standorte kämen demnach in Frage: Das Alte Reitstadion in Riem, in dem seit 2010 keine Großkonzerte mehr stattgefunden hatten, kann reaktiviert werden. Auch die benachbarte Galopprennbahn sowie einige Freiflächen der Messe München hätten demnach Potenzial, das bisher nicht ausgeschöpft wird. Zudem soll im Werksviertel eine neue Fläche entstehen, die sich für Veranstaltungen mit bis zu 5000 Feierwütigen eignet. Erneut geprüft werden soll außerdem das ehemalige Olympia-Reitstadion.

Die Rathaus-SPD freut sich derweil, dass ihr Antrag Früchte getragen hat. „In unserer Stadt gab es in den vergangenen Jahren zu wenig Platz für Konzertveranstaltungen", wird SPD-Stadträtin Kathrin Abele in einer Pressemitteilung zitiert. "Die Stadtverwaltung hat auf unsere Bitte hin nochmal geprüft, wo Open Airs möglich sind. Und siehe da: Es gibt durchaus Flächen." Nun müsse man nur noch dafür sorgen, dass es bei der Genehmigung der Veranstaltungen so wenig bürokratische Hürden wie möglich gibt, ergänzt ihre Parteikollegin Julia Schönfeld-Knor: "Open-Air-Konzerte sind schließlich eine große Bereicherung für unsere Stadt.“

fp

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