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Die wichtigsten Zahlen aus dem Statistischen Jahrbuch

München in Zahlen - wo leben die meisten Singles?

München - Wie viele Menschen zogen 2015 nach München? Wie viele Menschen leben hier und wie viele sind über 100? Welche Fahrzeugtypen sind in der Stadt besonders gefragt? Wir verraten es!

Hätten Sie es gewusst? Voriges Jahr zogen aus dem Ausland 36.598 Menschen nach München. Welches Land als Herkunftsregion an erster Stelle steht? Die Antwort wird Sie überraschen. Vielleicht werden Sie sich auch wundern, welche Fahrzeugtypen in München besonders gefragt sind. Oder wie gut die Kinos in unserer Stadt im vergangenen Jahr besucht wurden. Am Donnerstag legte das Statistische Amt das Statistische Jahrbuch 2016 vor. Wer mehr über Demografie, Gesundheits- und Sozialwesen, Bildung und Kultur, Verkehr oder Wahlen erfahren will – das Buch gibt es für 18 Euro im Statistischen Amt, Schwanthaler Straße (Tel.: 089/233 82700) oder unter: muenchen.de/statamt.

Einwohner - 1,5 Millionen Bürger zählte die Stadt im Mai 2015

München wächst und wächst und wächst. Im Mai 2015 knackte die Stadt erstmals die 1,5-Millionen-Marke: Am Ende des Jahres waren genau 1.521.678 Menschen mit Erstwohnsitz an der Isar gemeldet. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 30.997 Menschen. Zum Vergleich: So viele Menschen wohnen in etwa in der niederbayerischen Kreisstadt Deggendorf (32.189, Stand: 31.12.2015).

Senioren - 379 Münchner sind über 100 Jahre alt

München ist im Schnitt jünger als der Rest Deutschlands. Das Durchschnittsalter beträgt an der Isar 41,2 Jahre, in Deutschland sind es 44,5 Jahre. 17,5 Prozent der Bevölkering sind über 65 Jahre alt. Davon wiederum sind 379 Menschen älter als 100 Jahre (und zwar 301 Frauen und 78 Männer).

34 Jahre – in diesem Alter werden die meisten Frauen Mütter

Im vorigen Jahr kamen in München 17.143 Babys zur Welt. Das sind 5688 mehr, als Menschen starben. Mit 1911 Geburten ist der September der fruchtbarste Monat. Das am häufigsten auftretende Alter der Mütter ist 34. Im Bundesdurchschnitt sind es 31 Jahre. Die häufigsten Vornamen waren wieder Anna und Maximilian.

Automobile - 31,8 Prozent mehr Sportwägen wurden angemeldet

Voriges Jahr wurden mehr Autos zugelassen als im Jahr zuvor. In Zahlen: 10,4 Prozent bzw. 181 970 mehr. Vor allem Sportwagen wie Audi TT oder BMW Z4 sind immer mehr gefragt, die Zahl der Neuanmeldungen stieg hier um 31,8 Prozent! Die Zulassungen großer SUV (BMW X5, Audi Q5 etc.) stieg um 26,7 Prozent. Die Anmeldungen von Kleinstwagen wie Smart oder Fiat 500 schrumpfte hingegen um 16,6 Prozent!

Lebensmittelpreise - 3,41 Euro kosteten 750 Gramm Körner- oder Vollkornbrot

Alles wird teurer, nur Eier wurden zwischen 2010 und 2015 billiger. Zehn Eier kosteten voriges Jahr 1,36 Euro. In den Jahren zuvor zahlte man schon mal deutlich über 1,60 Euro. Für 750 Gramm Körner- oder Vollkornbrot legte man 3,41 Euro hin, die kosteten vor rund sechs Jahren 2,50 Euro. Ein Kilo Bananen kostete vor einem Jahr 1,73 Euro, die gab es für 30 Cent weniger.

Ausländer - 52,7 Prozent der Zuwanderer stammen aus der EU

Ausländer Trotz der Fluchtwelle kamen 2015 die meisten der 36 598 Zuwanderer aus EU-Staaten: Aus Kroatien zogen 3897 Menschen her, aus Rumänien 2799, aus Italien 2405, aus Bulgarien 1742 und aus Polen 1636. Aus Kriegsregionen wie Afghanistan kamen 2301 Flüchtlinge an die Isar, aus Syrien 1410, aus dem Irak 758 und aus Eritrea 711. Aus den reichen arabischen Emiraten zogen 1173 Menschen nach München, aus Indien 781.

Freibäder, Kinos und Tierpark - 52,4 Prozent mehr Besucher kamen in die Freibäder

So einen Sommer lieben die Stadtwerke: 2015 kamen im Vergleich zum Vorjahr 52,4 Prozent mehr Besucher in die Freibäder. In die Kinos strömten trotz Rekord-Hitze ebenfalls mehr Menschen: 4,4 Millionen Besucher bedeuten einen Zuwachs von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bester Kino-Monat war übrigens der November. Im Tierpark Hellabrunn sank die Zahl der Gäste hingegen um 8,56 Prozent.

Wo Singles und Familien wohnen

Jeder Münchner Stadtteil hat seine eigene Struktur. Das beweist ein Blick in die Statistik: Der Stadtteil Aubing-Lochhausen-Langwied mit 13 Einwohnern pro Hektar – so groß ist etwa ein Fußballfeld – besitzt die geringste Einwohnerdichte. Am engsten ist’s in Schwabing mit 157 Menschen pro Hektar. Die wenigsten Bürger zählen Altstadt und Lehel mit 21.122 Einwohnern. Ramersdorf hat mit 112.371 Bürgern die meisten Einwohner.

Den geringsten Kinderanteil hat die Maxvorstadt, hier sind nur 9,4 Prozent der Bewohner unter 15. Im Neubauviertel Trudering-Riem sind es mit 20,6 Prozent doppelt so viele.

Den geringsten Seniorenanteil haben die unter Gentrifizierungsdruck leidende Ludwigs- und Isarvorstadt mit 10,9 Prozent Menschen unter 65 Jahren. In Hadern, Thalkirchen, Ober­sendling, Forstenried, Fürstenried und Solln sind es hingegen 21,8 Prozent.

In München gibt’s 54,8 Prozent Single-Haushalte. Höchster Anteil: das Studentenviertel Maxvorstadt (68,8 Prozent). Trudering-Riem hat den höchsten Familien-Anteil mit Kindern (26,4 Prozent). We

Johannes Welte

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