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Adolf Hitler und Hermann Göring.

Röntgenaufnahmen Hitlers und Görings Unterhosen

Keine Anzeigen gegen Versteigerung von Nazi-Relikten

München - Geschmacklos, makaber, unangemessen: Von der geplanten Versteigerung der Nazi-Relikte kann man halten, was man will. Eine Straftat ist die Auktion laut Staatsanwaltschaft jedenfalls nicht.

Charlotte Knobloch hatte eine rechtliche Prüfung gefordert.

Die für Samstag in München geplante Versteigerung persönlicher Gegenstände von Adolf Hitler und Hermann Göring kann bis auf weiteres ohne juristische Einschränkungen über die Bühne gehen. „Es gibt bislang keine Hinweise auf Straftaten“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Mittwoch. Auch seien nach ihrer Kenntnis bisher keine Anzeigen wegen der Auktion eingegangen. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hatte eine rechtliche Prüfung der geplanten Versteigerung gefordert.

Das Münchner Auktionshaus Hermann Historica hat die Versteigerung angeblich persönlicher Gegenstände führender Nationalsozialisten angekündigt. Darunter seien der Messingbehälter für die Blausäure, mit der sich Göring, einst Oberbefehlshaber der Luftwaffe, kurz vor der geplanten Hinrichtung umbrachte sowie Röntgenaufnahmen Hitlers und Untersuchungsberichte zum Attentat auf den NS-Diktator im Juli 1944.

dpa

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