+
Dorothee Schiwy (SPD) soll nächsten Mittwoch zur Sozialreferentin gewählt werden.

Nachfolge für Brigitte Meier

Schiwy soll neue Sozialreferentin werden

München - Der Weg an die Spitze des Sozialreferats ist frei für Dorothee Schiwy (43, SPD). Am Donnerstag musste sich die Stellvertreterin der Ende Juni scheidenden Sozialreferentin Christine Meier (SPD) im Stadtrat vorstellen. Teilnehmern zufolge hat sich Schiwy keinen Schnitzer geleistet.

Nächsten Mittwoch steht die Wahl der neuen Sozialreferentin im Stadtrat auf der Tagesordnung. Die Stimmen der Großen Koalition aus SPD und CSU sind der ehemaligen Büroleiterin von Alt-OB Christian Ude sicher.

Neben Schiwy hatte sich Sandra Hertha auf den Posten der Referatsleitung beworben. Die Bezirksverbandsgeschäftsführerin des VdK Südwürttemberg stand dem Stadtrat gestern ebenfalls Rede und Antwort. Ihre Bewerbung war jedoch von Beginn an aussichtslos. Die SPD hatte sich intern frühzeitig auf Schiwy festgelegt. Die Sozialdemokraten haben gemäß Kooperationsvereinbarung das Vorschlagsrecht für den Posten der Sozialreferatsleitung. Wohl auch deshalb war das Bewerberfeld überschaubar.

Schiwy und Hertha hatten gestern jeweils zehn Minuten die Gelegenheit, sich dem Stadtrat vorzustellen. Anschließend durften Fragen gestellt werden. Teilnehmerkreisen zufolge machten weder SPD- noch CSU-Räte von dieser Möglichkeit Gebrauch. Dafür Vertreter von Sozialverbänden, die der Vorstellungsrunde ebenfalls beiwohnten. Schiwy habe eingeräumt, in etlichen Bereichen keine eigene Expertise mitzubringen, erzählen Teilnehmer. Sie wolle sich auf die kompetenten Mitarbeiter des Sozialreferats verlassen. Die 43-Jährige habe signalisiert, den von Brigitte Meier eingeschlagenen Kurs in der Flüchtlingspolitik fortsetzen zu wollen. Soll heißen: menschenwürdige Unterbringung und das Bemühen um Integration. „Das war eine qualifizierte Vorstellung“, bewertete CSU-Stadtrat Marian Offmann den Auftritt Schiwys.

Hertha hat aus Sicht von Teilnehmern ebenfalls eine ordentliche Figur gemacht. Sie sei als externe Bewerberin jedoch nicht bei allen Themen sattelfest gewesen. Chancen hatte sie so oder so nicht gegen SPD-Kandidatin Schiwy. „Das war ein Pseudo-Auswahlverfahren“, kritisierte Alfa-Stadtrat Andre Wächter.

Auch interessant

<center>Serviettenringe names & notes</center>

Serviettenringe names & notes

Serviettenringe names & notes
<center>Die Schuhbeck-Diät: Viel Energie mit wenig Kalorien</center>

Die Schuhbeck-Diät: Viel Energie mit wenig Kalorien

Die Schuhbeck-Diät: Viel Energie mit wenig Kalorien
<center>meiMaß Bändchen - Die trendige Bierkrugmarkierung</center>

meiMaß Bändchen - Die trendige Bierkrugmarkierung

meiMaß Bändchen - Die trendige Bierkrugmarkierung
<center>Mei Trachtenhemd T-Shirt</center>

Mei Trachtenhemd T-Shirt

Mei Trachtenhemd T-Shirt

Meistgelesene Artikel

Neue Brauerei: Das Münchner Kindl-Bier kommt zurück

München - Das Münchner Kindl-Bier hat eine lange Tradition - ist jedoch ein wenig in Vergessenheit geraten. Jetzt hat Geschäftsmann Dietrich Sailer die Marke übernommen …
Neue Brauerei: Das Münchner Kindl-Bier kommt zurück

Gericht untersagt Ladestation in Tiefgarage

München - Für sein Elektroauto wollte ein Münchner in der Tiefgarage eine Ladestation montieren – die Eigentümergemeinschaft war dagegen. Er klagte – und scheiterte vor …
Gericht untersagt Ladestation in Tiefgarage

Blindflug: So sehr lenken Smartphones am Steuer wirklich ab

München - Die Polizei München warnt davor, das Smartphone am Steuer zu benutzen. In einem Test zeigt sich: Wer nur kurz drauf schaut, kann genauso gut auch mit …
Blindflug: So sehr lenken Smartphones am Steuer wirklich ab

Münchner (16) rettet Koblenzer (15) nach Chat vielleicht das Leben

München - Das hätte schlimm ausgehen können: Ein 15-Jähriger aus Koblenz teilte sein Leid bei Instagram - ein Bekannter von ihm aus München bekam das mit und tat genau …
Münchner (16) rettet Koblenzer (15) nach Chat vielleicht das Leben

Kommentare