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"hitchBOT" wartet am Mittleren Ring. Von hier aus hat er am Freitag seine Reise durch Deutschland angetreten.

Trampender Roboter auf Deutschland-Reise

Start in München: „hitchBOT“ ist unterwegs

München - In zehn Tagen per Anhalter durch Deutschland - das ist zunächst nichts besonderes. Wenn ein Roboter seine Koffer packt schon. "hitchBOT" hat am Freitag in München seine Reise angetreten.

Endlich - er ist unterwegs. Der trampende Roboter „hitchBOT“ hat seinen Lift bekommen. Das ulkige Konstrukt ist auf seinem Weg durch Deutschland.

Der reiselustige Roboter „hitchBOT“ aus Kanada ist am Freitagabend zu seiner Deutschlandreise aufgebrochen. An einer Tankstelle am Mittleren Ring in München nahm ihn ein erster Autofahrer mit. Die ProSieben-Sendung „Galileo“ war in einer Live-Schaltung dabei. Erstes Ziel: Schloss Neuschwanstein. Dann soll es über Frankfurt nach Köln gehen, wo er auf dem Rosenmontagszug mitfahren soll. Danach stehen das Ruhrgebiet, Berlin, Sylt und der Osten Deutschlands mit Görlitz auf dem Programm, bevor er am 22. Februar wieder in München sein soll.

ProSieben hat „hitchBOT“ nach Deutschland geholt und verfolgt mit seiner Wissenssendung die trampende Maschine, die nur den Arm mit dem Trampdaumen bewegen kann und dessen Hirn aus einem Tablet besteht. Autofahrer müssen den knapp acht Kilogramm schweren Typen deshalb ins Fahrzeug heben.

„So aber jetzt will ich endlich los“, verkündete „hitchBOT“ am Abend in „Galileo“. Die Dialoge sind ihm einprogrammiert - selbst denken klappt natürlich nicht.

Die Eingewöhnung in Deutschland war dem Gerät gar nicht so leicht gefallen. Nach der Ankunft am Donnerstagabend in München plapperte er mal unsinnig vor sich hin, dann schwieg er störrisch.

Es sei vielleicht im Jetlag, sagte Frauke Zeller von der Ryerson Universität in Toronto, und David Harris Smith von der McMaster Uni in Hamilton meinte, er höre vielleicht nicht gut und brauche deshalb mehr Löcher in dem Eimer, der seinen Leib bildet. Am Ende stellt sich heraus, dass ein Kabel locker war. Es wurde erfolgreich gelötet. Vor dem Start gab es dann noch einen Besuch im Hofbräuhaus

dpa

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