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Innerhalb weniger Augenblicke entwickelte sich eine Massenschlägerei.

Polizei ermittelt, Spiele ausgesetzt

Massenschlägerei in A-Klasse: Fünf Männer in der Klinik

München - Nach der Massenschlägerei auf der Bezirkssportanlage an der Wegenerstraße sind weitere Details bekannt geworden. Die Schlägerei wird ein Nachspiel haben.

Wie die Polizei am Montag bekannt gab, waren mindestens fünf Personen so schwer verletzt worden, dass sie zur Behandlung in Krankenhäuser gefahren werden mussten – teils sogar mit Brüchen. Beide Mannschaften wurden vorerst aus dem Spielbetrieb gezogen. Wie lange, ist völlig unklar. Auch, weil es bereits in den vergangenen Jahren wiederholt Zwischenfälle in deren Reihen gegeben hat.

Wie berichtet, war in der Münchner A-Klasse 2 die Partie des Spitzenreiters FC Griechen Pontos gegen den Tabellenvierten TSV 54 DJK München in der 88. Minute beim Stand von 2:2 abgebrochen worden. Der Grund: In der ohnehin aggressiven Stimmung hatte es Beleidigungen und eine gelb-roten gegeben. Als aufgebrachte Zuschauer auf das Spielfeld liefen, entwickelte sich schnell eine Massenschlägerei mit mehreren Dutzend Spielern, Betreuern und Zuschauern. Die Ordner waren chancenlos, erst als die Polizei mit zahlreichen Streifen und einer Einsatzhundertschaft anrückte, konnten die Gruppen getrennt werden. Letztlich waren bei den Ausschreitungen fünf Männer zwischen 22 und 55 Jahren so schwer verletzt, dass sie zur Behandlung in Kliniken mussten. Gegen einen 54-Jahre alten Zuschauer und einen 20 Jahre alten Spieler wurden laut Polizei Verfahren eröffnet. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Personen und des noch auszuwertenden Beweismaterials (Zuschauervideos, Schiedsrichterbericht) dauern die Ermittlungen noch an. Weitere Verfahren wegen Körperverletzung seien wahrscheinlich, hieß es.

Unterdessen ist der zuständige Spielbetriebsleiter seitens des Bayerischen Fußballverbandes angewiesen worden, Partien beider Mannschaft vorerst auszusetzen. Wann mit einer endgültigen Entscheidung des Verbandssportgerichtes zu rechnen ist, blieb am Montag unklar.

Was derBFV zu dem Vorfall sagt, lesen Sie hier!

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