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Pro Bahn fordert: Nicht auf Tunnel warten

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Von: Peter T. Schmidt

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© Haag Klaus

München - Der Fahrgastverband fordert, die Bahn soll nicht länger auf die Entscheidung über die zweite Stammstrecke wartend, sondern stattdessen etwa den Umbau des Bahnhofs Laim vorziehen.

Die Bahn solle einzelne Maßnahmen aus dem 2012 vom Kabinett beschlossenen Sofortprogramm zur Ertüchtigung des Nahverkehrs vorziehen.

Wie berichtet, haben zwei hochrangige Repräsentanten des Stammstrecken-Projekts in einem Fachmagazin „Ende 2015/Anfang 2016“ als Termin für die endgültige Finanzierungsentscheidung genannt. „Letzter Stand davor war Mitte bis Herbst 2015. Im Sommer 2011 wurde allerdings auch bereits bis Ende Herbst 2011 genannt, Anfang 2012 dann bis Sommer 2012“, sagt Pro-Bahn-Sprecher Andreas Barth.

Angesichts dieser weiteren Verzögerung dürfe man die Fahrgäste „nicht weiterhin jahrelang ohne Perspektive“ lassen, so Barth weiter. Vielmehr sollte der überfällige Umbau des Bahnhofs Laim aus dem umstrittenen Tunnelprojekt ausgegliedert und kurzfristig realisiert werden. „Dies würde sofort Verbesserungen für die Fahrgäste erlauben und hätte keine negativen Auswirkungen auf die Tunnelpläne.“

Weiter wäre es laut Barth sinnvoll, „die Sendlinger Spange, die vom Kabinett am 12. Mai 2012 ausdrücklich als Teil des Sofortprogramms beschlossen wurde, jetzt auch zu realisieren“. Zusammen mit dem Umbau des Bahnhofs Laim ließe sich hier ein Synergieeffekt realisieren.

Peter T. Schmidt

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