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Jeder 300. Autofahrer wird im unter dem Luise-Kiesselbach-Platz geblitzt.

Rekord-Tempo: 130 km/h

Darum blitzt es im Kiesselbach-Tunnel so oft

München - Der Tunnel unter dem Luise-Kiesselbach-Platz ist eine richtige Raser-Röhre. Jeder 300. Autofahrer wird im neuen Tunnel geblitzt.

Es sind alarmierende Zahlen, die der Münchner Verkehrspolizei vorliegen. Der Ringtunnel unter dem Luise-Kiesselbach-Platz (Sendling) ist seit gut einem Jahr geöffnet, leitet täglich rund 100.000 Autos durch den Untergrund – und: ist eine echte Blitzerfalle! Allein im Mai 2016 wurden im Tunnel 13.000 Temposünder erwischt! Das sind beinahe siebenmal so viele wie im selben Zeitraum im Richard-Strauss-Tunnel (Bogenhausen, 2.000 Verstöße).

Doch warum blitzt es hier so oft? „Das Problem ist die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h“, sagt Polizeisprecher Peter Beck. An der Rampe bergab nach der Garmischer Autobahn lösen die Blitzer besonders häufig aus. Auch wenn das Tempo bereits weit vor dem Tunnel auf 60 km/h begrenzt ist, tappen viele in die Radarfalle. „Zu viele“, sagt Beck, der an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer appelliert: „Bitte fahren Sie langsamer! Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Unfallursache.“

Und gerade in einem Tunnel können diese fatal enden. Deswegen gibt’s auch Strafen: In 700 Fällen aus dem Kiesselbach-Tunnel erwartet die Raser eine Anzeige. Sogar 60 Fahrverbote wurden verhängt.

Kein Wunder: Teilweise sind die Verstöße einfach nur noch heftig. Im April wurde ein Autofahrer im Luise-Kiesselbach-Tunnel mit 130 Sachen erwischt! Zwar brausen durch die neue Röhre täglich etwa 25.000 Autos mehr als durch den ­Richard-Strauss-Tunnel – die erschreckende Zahl an Temposündern entschuldigt das aber keinesfalls. In diesem Jahr kam es allein im Kiesselbach-Tunnel bereits zu 39 Unfällen mit verletzten Personen.

Die 30 Tempofallen im Luise-Kiesselbach-Tunnel sind sogenannte Geisterblitzer – man sieht also kein rotes Licht, wenn man erwischt wird. Scharf gestellt ist die Anlage seit April, davor war Testbetrieb.

Tunnel-Eröffnung am Luise-Kiesselbach-Platz: Bilder

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J. Heininger

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