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„Der Schaden geht in die Tausende“: Andreas Bock und seine Bienen. 

Nachbarn schreiten ein

Wer wollte seine Bienen töten? 

München - Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag versucht die Bienenvölker eines Sendlinger Imkers zu töten. Die Nachbarn schritten beherzt ein, der entstandene Schaden ist dennoch hoch. 

So sahen die Bienenstöcke von Andreas Bock nach der Attacke des Unbekannten aus. 

Als Andreas Bock vor etwa fünf Jahren begann, in Sendling eine Bienenzucht aufzubauen, da reagierten die Anwohner skeptisch. Die stechenden Viecher direkt in der Nachbarschaft, ein ständiges Gesumse und Gebrumme am Kaffeetisch auf dem Balkon? Nein danke, lieber nicht. Inzwischen, so berichtet der 57-jährige Imker, haben die Sendlinger längst ihren Frieden mit den hoch nützlichen Insekten gemacht. 

Mehr noch: Als Unbekannte in der frostigen Nacht zum vergangenen Sonntag meinten, die Deckel von Bocks Bienenkästen entfernen zu sollen, um die Tiere der Kälte und damit dem sicheren Tod auszusetzen, waren es Nachbarn, die die Tat Kästen am frühen Sonntagmorgen entdeckten und die die Kästen sofort wieder verschlossen. „Der Schaden geht zwar in die Tausende“, sagte Bock am Montag unserer Redaktion, „die Nachbarn haben aber Gott sei Dank mit ihrer Aktion noch Schlimmeres verhindert.“Wie viele der 10.000 bis 15.000 Bienen, die über den Winter in Bocks 20 Stöcken leben, bei der gewissenlosen Tat umgekommen sind, wird sich nach den Worten des Imkers erst im Frühjahr zeigen. Denn: „Im Winter geht man nicht an Bienenkästen, da herrscht Ruhezeit.“ 

Bock, der seine Bienenzucht seit zwei Jahren zum Beruf gemacht hat, hat die feige Tat nicht nur bei der Polizei angezeigt: Er hat in Sendling einen Aufruf gestartet, um Hinweise auf den oder die Täter zu bekommen. Wer etwas zur Aufklärung der Tat beitragen kann: Andreas Bock ist unter Telefon 0179- 4928135 erreichbar.

mdu

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