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Die Pasing Arcaden.

Strafen drohen auch in Starnberg

Nach Räumung von Pasinger Bahnhof und Arcaden: Kripo ermittelt

München - Nach der Räuming des Pasinger Bahnhofs und der Arcaden aufgrund eines Anrufs ermittelt die Kripo. Strafen drohen auch in Stadnberg.

Schrecksekunde am Samstagnachmittag in Pasing: Ein anonymer Anrufer hatte die Polizei gegen 15:40 Uhr benachrichtigt, dass sowohl der Bahnhof als auch die Arcaden das Ziel eines Anschlags seien. Nach dem Amoklauf vor einigen Tagen liefen bei der Polizei sofort alle Drähte heiß! Verschiedene Experten bewerteten nacheinander das Telefonat und entschieden: Beide Orte müssen unverzüglich geräumt werden. Gegen 17:10 Uhr wurden alle Besucher aufgefordert, die Einkaufsmeile zu verlassen. Zehn Minuten später mussten auch Reisende den Bahnhof verlassen. Mit Spezialisten und Sprengstoffhunden untersuchte die Polizei beide danach beide Orte und konnte wenig später Entwarnung geben: „Es konnten keinerlei verdächtige Gegenstände gefunden werden“, sagt Sprecher Florian Hirschauer. Um 18:30 Uhr wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Um 19:20 Uhr durfte dann auch wieder in den Pasing Arcaden eingekauft werden.

Die Räumung ist „ruhig und sehr geordnet verlaufen“, sagt Hirschauer. „Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr.“ Bei dem Anrufer habe es sich höchstwahrscheinlich um einen Trittbrettfahrer gehandelt, der für Unruhe sorgen wollte.

Das hatte die Polizei bereits nach dem Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) kritisiert. Jetzt ermittelt die Kripo gegen den Anrufer: Sollte der Großeinsatz vorsätzlich provoziert worden sein, drohen Strafen. Dasselbe gilt in Starnberg: Dort wurden zwei Bahnhöfe am Samstagmorgen nach einer telefonischen Bombendrohung geräumt, kurz darauf aber wieder in Betrieb genommen.

thi

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