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Der Münchner Hauptbahnhof.

Vor den Augen des Sohnes (8)

Faustschläge ins Gesicht: Mann verprügelt seine Frau am Hauptbahnhof

München - Bereits im Regionalzug kam es zum Streit, dann flippte der Mann völlig aus und schlug an Gleis 24 auf seine Frau ein. Der gemeinsame achtjährige Sohn musste alles mit anschauen.

Ein 36-jähriger Mann aus Syrien ist am Montagnachmittag am Münchner Hauptbahnhof völlig ausgerastet. Wie Zeugen der Polizei berichteten, war er bereits im Regionalzug von Augsburg nach München mit seiner 38 Jahre alten Ehefrau aneinander geraten. Sie stritten lautstark. Mit ihm Zug: ihr kleiner Sohn (8). 

Der Streit eskalierte noch im Zug und der 36-Jährige schlug seiner Frau mehrfach ins Gesicht. Kaum aus dem Zug, schlug er ihr erneut mit der Faust ins Gesicht. Die Frau flüchtete mit ihrem Sohn und wandte sich hilfesuchend an die Landespolizei. Die übergab die Frau an die Bundespolizei. 

Der Ehemann hatte offenbar nach seiner Frau gesucht und rannte laut Polizei laut schreiend und sichtlich aggressiv auf die kleine Gruppe, bestehend aus Polizisten, der Frau und ihrem kleinen Buben, zu. 

Die Beamten gingen sofort dazwischen und hielten den Mann davon ab, erneut auf seine Frau loszugehen. Daraufhin eskalierte die Situation erneut. Der 36-Jährige schlug mit der Faust auf eine Werbetafel ein, schleuderte seine Sonnenbrille auf den Boden und versuchte erneut an den Polizisten vorbei zu seiner Ehefrau zu gelangen. 

"Nur mit großer Mühe konnte der Mann von seiner Frau und dem Kind getrennt werden", berichtet ein Sprecher der Bundespolizei. 

Als die 38-jährige Frau aus Syrien befragt wurde, stellte sich heraus, dass ihr Ehemann nicht zum ersten Mal übergriffig geworden war. Anscheinend war sie regelmäßig häuslicher Gewalt ausgesetzt gewesen. Die Landes- und Bundespolizei reagierte sofort mit Kontaktverbot, einem Platzverweis und behielt den Hausschlüssel des gewalttätigen Mannes ein. 

Außerdem setzten sich die Beamten mit der Polizei in Augsburg in Verbindung, um die Kollegen über die Maßnahmen zu informieren und verständigten das Jugendamt. 

Die 38-Jährige klagte über Kopfschmerzen und wurde noch medizinisch untersucht, bevor sie sich mit ihrem kleinen Sohn auf dem Heimweg Richtung Augsburg machte.

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