Auf der Landshuter Allee in München hat es am Freitag eine Massenkarambolage mit elf Autos gegeben. Eine Frau (25) kam ums Leben.
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Auf der Landshuter Allee in München hat es am Freitag eine Massenkarambolage mit elf Autos gegeben. Eine Frau (25) kam ums Leben.
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Auf der Landshuter Allee in München hat es am Freitag eine Massenkarambolage mit elf Autos gegeben. Eine Frau (25) kam ums Leben.

Elf Autos 

Massenkarambolage auf Nymphenburger Straße: Frau (25) getötet

München - Auf der Landshuter Allee in München hat es am Freitag eine Massenkarambolage mit elf Autos gegeben. Mehrere Personen wurden verletzt. Eine Frau (25) kam ums Leben.

Es sind Bilder, wie man sie allenfalls von Autobahnen kennt, wenn’s gekracht hat: Zu grotesken Blechknäueln verformte Wagen, abgerissene Autoteile, geplatzte Airbags, geborstene Scheiben, Splitter überall. Selbst eine erfahrene Polizeireporterin kann sich nicht erinnern, schon einmal einen derartigen Unfall im Münchner Stadtgebiet gesehen zu haben. Bei dem, was am Freitagnachmittag mitten in der Stadt passiert ist, hat eine junge Frau (25) ihr Leben verloren. Sieben weitere können von Glück sagen, dass sie mit Verletzungen davongekommen sind. Insgesamt elf Autos sind in den Unfall verwickelt.

Es ist 15.28 Uhr auf der Nymphenburger Straße, als sich die Autos stadtauswärts an der Kreuzung mit der Landshuter Allee an der roten Ampel aufreihen. In drei Spuren stehen sie da, darunter auch Manfred E. in seinem blauen Fiat Panda. Als zweites oder drittes Auto steht er auf der mittleren Spur, hinter ihm warten seiner Schätzung nach weitere vier. „Plötzlich gab es einen Riesenkrach“, erzählt er im Gespräch mit der tz, „als ich in den Rückspiegel schaue, sehe ich eine riesige Staubwolke.“ Ein Auto fliegt herum, ein herausgerissener Scheinwerfer landet direkt hinter dem Panda von E. Zusammen mit weiteren Autofahrern macht sich der 78-Jährige sofort daran, die an dem Unfall direkt beteiligten Fahrzeuginsassen aus ihren Autos zu befreien. „Viele haben geschrien“, berichtet Manfred E., „die Menschen waren geschockt.“ Insgesamt zehn bis zwölf Leute haben laut E. geholfen, die Unfallopfer zu bergen, „diese Hilfsbereitschaft war eine tolle Sache“. Andererseits seien Polizei, Feuerwehr und die Rettung rasch vor Ort gewesen, so dass die Professionelle Hilfe schnell angelaufen sei.

Für eine 25-jährige Frau, deren Ford Fiesta vom Auto des Unfallverursachers zuerst gerammt worden ist, kommt allerdings jede Hilfe zu spät: Sie erliegt noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.

Augenzeugin Claudia Rehm: Schockstarre beim Anblick des Unfalls

Auch die Münchnerin Claudia Rehm (31) ist Zeugin des schlimmen Verkehrsunfalles. Sie trifft sich gerade mit ihrer Schwester gegenüber des Unglücksortes, als es hinter ihr fürchterlich knallt. Es ist der Moment, als der 86-jährige Unfallverursacher das Stauende rammt.  "Ich drehe mich um und sehe wie alle Autos ineinanderkrachen". Bei dem schlimmen Anblick verfällt sie in eine Schockstarre. "Ich dachte mir nur: Was passiert nur mit den Leuten in den Autos? Man hat ja gleich gesehen, wie demoliert die Fahrzeuge sind."

Ihre Schwester reißt sie aus der Erstarrung, fordert sie auf, sofort zum Unglücksort zu rennen, um den Opfern zu helfen. Auch die 31-Jährige ist beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft der Menschen. "Ich war fasziniert, wie viele gleich zur Stelle waren. Ein großes Lob an alle, die geholfen haben!"

Claudia Rehm sieht auch die 25-jährige Studentin, die bei dem Unfall ums Leben kam. "Sie lag zwischen den Helfern auf dem Boden und hat stark geblutet. Ich habe wirklich gehofft, dass sie es noch schafft. Leider war es nicht so. Meine Gedanken sind jetzt bei ihrer Familie und bei den Opfern dieses Unfalls."

Auffallend schnell seien Polizei, Notarzt und Feuerwehr am Unglücksort eingetroffen. "Man verliert in solchen Extremsituationen ja das Zeitgefühl. Aber ich hatte den Eindruck, dass sie sofort zur Stelle waren."

Unklar, warum der 86-Jährige ins Stauende raste

Nach Zeugenaussagen ist der 86-jährige Fahrer des silbernen Mercedes E-Klasse auf der rechten Spur aus noch unbekannten Gründen mit extrem hohem Tempo auf die wartende Autoschlange zugerast und hat kurz vor dem ersten Aufprall das Steuer nach links gerissen. Eine Fußgängerin, die Zeugin des Unfalls wurde, berichtet unserer Onlineredaktion von "einem fürchterlichen Knall und einem grauenvollen Anblick".  Als der Verursacher leicht verletzt aus seinem Auto gezogen werden soll, wehrt er sich und will im Wagen bleiben. Offensichtlich hat er ebenfalls einen schweren Schock erlitten.

Michael Dürr

E-Mail:michael.duerr@tz.de

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