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Der BMW hat den Trambahn-Verkehr in der Müllerstraße lahmgelegt und einen Stau verursacht. 

Das gibt ein richtig teures Knöllchen

Münchens dreistester Autofahrer verursacht Tram-Stau

München - Ein BMW-Fahrer hat auf einem Längsparkplatz an der Müllerstraße quer eingeparkt - und den Trambahn-Verkehr lahmgelegt. Das wird ihn jetzt mehr kosten als das teuerste Parkticket Münchens.

Die Parkplatzsuche in München ist oft kriminell, das kann jeder nachvollziehen. Aber die Lösung, die ein BMW-Fahrer am späten Mittwochnachmittag an der Müllerstraße (Ecke Angertorstraße) für sich gefunden hat, wird ihn jetzt deutlich mehr kosten, als ein Parkschein für eine Stunde - selbst im teuersten Parkhaus Münchens. 

Taxis für die Tramgäste: Chaos in der Müllerstraße in München. 

Der Unbekannte hatte seinen Wagen quer auf einem Längsparkplatz abgestellt und dabei die Gleise der Tram blockiert. Die Trambahn konnte nicht mehr an dem Wagen vorbeifahren und musste stoppen. Da der BMW-Fahrer unauffindbar war und eine Trambahn nach der anderen folgte, gab es einen Stau auf den Gleisen. Nichts ging mehr, die Passagiere wurden in Großraumtaxis verfrachtet. Und in der Müllerstraße war erstmal Chaos angesagt. 

Der Abschleppdienst "Eichenseher" rückte an und versetzte den Wagen mit dem Kran um einen Meter. Danach konnten die Trambahnen ihre Fahrt fortsetzen, gegen 18 Uhr lief in der Müllerstraße dann endlich alles wieder normal. 

Für den BMW-Fahrer hat das rücksichtslose Parkmanöver jedoch Konsequenzen. Er wird den Abschleppdienst bezahlen müssen und von der Polizei gibt es eine Anzeige wegen rechtswidrigen Parkens plus Behinderung, das wird den Falschparker so um die 200 Euro kosten. Hinzu kommen noch die Kosten für den SEV: 200 bis 500 Euro kostet allein der Einsatz von Extrafahrzeugen, meist Busse der MVG oder sogar Taxis. Im schlimmsten Fall flattern Zahlungsaufforderungen von insgesamt 700 Euro ins Haus. Das ist mal ein Knöllchen.

Nur so zum Vergleich: Im Schnitt kostet die erste Parkstunde in München 1,94 Euro. Und für 200 Euro kann man einen Tag lang am Flughafen parken - auf der Pole-Position.

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(Da die Polizei keine Auskunft über das Geschlecht des Fahrers beziehungsweise der Fahrerin geben kann, benutzen wir die in Polizeiberichten übliche männliche Form "Fahrer" (wie "Täter", jemand, der etwas getan hat). Natürlich kann es sich bei dem BMW-Fahrer auch um eine Frau handeln.)

kg

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