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Gab es hier was umsont? Im Gegenteil! Die riesigen Schlangen im Stachus-Untergeschoss am Samstag gegen 7 Uhr entstanden, weil Fans für Karten für Monika Gruber anstanden.
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Gab es hier was umsont? Im Gegenteil! Die riesigen Schlangen im Stachus-Untergeschoss am Samstag gegen 7 Uhr entstanden, weil Fans für Karten für Monika Gruber anstanden.

Anstehen am frühen Morgen

Riesen-Schlange im Stachus-Untergeschoss

München - Wenn es am Samstagmorgen im Stachus-Untergeschoss eine riesige Schlange gibt, dann muss es dafür einen guten Grund geben.

Nicht Robbie Williams und auch nicht die Rolling Stones waren der Grund für das riesige Gedränge vor dem Kartenvorverkaufsstand am Samstagmorgen im Stachus, sondern Kabarettistin Monika Gruber.

Schon ab 7 Uhr morgens stellten sich die ersten Fans vor dem Ticket-Kiosk im Stachus-Zwischengeschoss an, um Karten für das neue Programm von Monika Gruber zu ergattern. Mit „Irgendwas is’ immer“ steht die Erdingerin mit der scharfen Zunge am 9. und 10. Dezember auf der Bühne des Circus Krone. Wer sie da sehen will, sollte sich also beeilen!

Mit ihrem neuen Programm ist sie schon seit Frühjahr unterwegs. Premiere feierte sie im Seeforum in Rottach-Egern. Es ist ein zweistündiger Marsch durch Themen, die die Gruberin bewegen, von der uralten Frage nach dem Glück bis zur Angst vorm Altwerden: „Glauben Sie’s mir, ich bin als Julia Roberts ins Bett gegangen und als Erni Singerl wieder aufgewacht!“ Politisch hält sich Gruber – wie immer – eher zurück: „Bei politischem Kabarett werd’ ich zum Zyniker.“ Aber ihr Leben garantiert auch ohne Politik abendfüllende Unterhaltung. Einige Spitzen gegen diverse Obrigkeiten mag sie sich dann doch nicht verkneifen. Wenn Gruber es nicht bereits mit „Zu wahr um schön zu sein“ und „Wenn ned jetzt, wann dann!“ an die Spitze des Kabaretts geschafft hätte – mit „Irgendwas is’ immer“ wäre es auch gelungen. Die Gruberin bleibt auf dem Zenit ihres Könnens. Das wird sie auch im Circus Krone zeigen. 

tk/tz

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