Streetlife-Festival
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Ziemlich voll hier.
Streetlife-Festival
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Flashmob mit Farbtüten an der Münchner Freiheit. Im Hintergrund: der Stand der AfD.
Streetlife-Festival
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"Die Idee, Fahrräder aus Bambus herzustellen, gibt es schon seit über hundert Jahren. Kein Wunder – schließlich ist Bambus ein super Material. Es ist modisch, leicht und nachhaltig. Das hat mich überzeugt. Mittlerweile biete ich sogar Workshops an, bei denen sich jeder Teilnehmer seinen eigenen, umweltfreundlichen Fahrrad-Rahmen basteln kann", Florian Holy (36), Projektmanager aus München.
Streetlife-Festival
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"Ich würde mir wünschen, dass wir alle ein bisschen bewusster mit unseren Lebensmitteln umgehen würden. Denn bloß, weil der Großhandel sein Gemüse oft schon nach einem Tag ausrangiert, heißt es noch lange nicht, dass man es nicht mehr verwenden kann. Ganz im Gegenteil: Ich werde meiner Familie aus den ausgemisteten Sachen noch ein leckeres Essen zaubern", sagt Egmont Schröder (34), Selbstständiger aus München.
Streetlife-Festival
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Sie hüpfen auf und ab und machen sich gute Laune gegen den Regen.
Streetlife-Festival
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Tanzen lernen.
Corso
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Gute Stimmung beim Corso Leopold - die Bilder
Corso
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Gute Stimmung beim Corso Leopold - die Bilder.

Streetlife-Festival und Corso Leopold

Flashmob beim AfD-Stand: Party und Protest

München - Weil die Veranstalter der beiden Festivals der AfD keinen Platz für einen Infostand gegeben hatten, meldete die einen an der Münchner Freiheit an. Dort kam es nachmittags zum bunten Flashmob. 

Es ist Fußball-Europameisterschaft, natürlich sieht man das am Sonntagmittag auf der Leopoldstraße. Vor den Cafés sitzen Anhänger der türkischen und kroatischen Mannschaft, deren Spiel auf den Fernsehern übertragen wird. Erste Deutschland-Fans mischen sich friedlich zwischen die Spaziergänger. Einen Autokorso gibt es am ersten EM-Wochenende auf der Partymeile aber nicht. Denn sie ist gesperrt für Corso Leopold und das Streetlife-Festival. Und doch sind an diesem Sonntagmittag auch Gruppen der Bereitschaftspolizei zu sehen. Grund: eine Kundgebung der AfD an der Kreuzung zur Feilitzschstraße. 

Wie berichtet, hatten die Veranstalter der Festivals der Partei keinen Platz für einen Infostand geben wollen. Der AfD gelang es nicht, sich einzuklagen. Daraufhin meldete sie die Kundgebung an der Münchner Freiheit direkt neben dem Corso Leopold an. Motto: „Gesunde Demokratie in München – Schluss mit Einseitigkeit und Ausgrenzung“. Eine Gruppe linker Jugendlicher versucht immer wieder, die AfD zu stören. 

Besonderes Aufsehen erregt am Nachmittag dann ein Flashmob um „Corso Leopold“-Veranstalter Benjamin David. Mit 20 Mitstreitern wirft David Farbe in die Luft vor dem Stand und ruft „München ist bunt“. Ein Demonstrant, der die AfDler direkt bewerfen will, wird abgeführt. Warum er der AfD keinen Platz mehr bieten wollte, anders als noch 2015? „Weil die AfD sich verändert hat“, sagt David. „Und weil die Wahl in Österreich ein Schock war.“ Insgesamt feierten auf dem Festival am Wochenende etwa 200 000 Fußgänger die Freiheit, dass die „Leo“ mal ganz ihnen gehört. In den kommenden Wochen wird auf der Straße zwar weiter gefeiert werden – dann aber mit hupenden Autos und wehenden Fahnen.

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