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Asylbewerber schlägt zwei Holzkirchnerinnen zu Boden

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Holzkirchen - Ein Pakistani attackierte eine Holzkirchnerin (20) in der Marienpassage. Eine andere Holzkirchnerin (54) wollte helfen - und wurde von ihm niedergeschlagen.

Update, 17.44 Uhr:

Inzwischen ist klar, warum man den Pakistani nicht schon früher festgenommen hat.

Ursprünglicher Artikel, 8.15 Uhr

Die Polizei Holzkirchen berichtet: 

Am Dienstag, den 15.11.2016 gegen 13 Uhr, kam es in der Marienpassage in Holzkirchen zu einer Gewalttat durch einen pakistanischen Staatsangehörigen. Der seit kurzem in der Traglufthalle Holzkirchen untergebrachte zirka 40-jähriger Mann machte seinem Ärger über die Verlegung in die Traglufthalle Holzkirchen durch lautes Schimpfen und Schreien in der Nähe des Rathauses Luft. 

Als er auf seinem Weg in Richtung Bahnhof in der Marienpassage auf eine 20-jährige Holzkirchnerin traf, schlug er ihr unvermittelt zweimal mit der Hand auf den Kopf. Der jungen Frau wurde neben einem gehörigen Schrecken durch die Schläge schwarz vor Augen und sie klagte bei der polizeilichen Aufnahme über starke Kopfschmerzen. Sie ließ sich anschließend ärztlich behandeln.

Weil die Frau verängstigt um Hilfe schrie, wurde eine 54-jährige Angestellte aus Holzkirchen auf sie aufmerksam. Die Dame war gerade am Marktplatz aus einem Bus gestiegen und hörte die Schreie der jungen Frau. Sie eilte ihr zu Hilfe. Als sie bei dem Pakistani angekommen war, holte dieser weit aus und schlug ihr mit der flachen Hand ebenfalls ins Gesicht. Durch die Wucht des Schlages ging die Frau zu Boden. Sie erlitt dabei eine starke Rötung der Gesichtshälfte. Durch den Aufprall auf dem Boden prellte sich die Frau beide Handballen.

Weitere herbeieilende Passanten konnten weitere Übergriffe verhindern und den Täter in die Flucht schlagen. Dank einer vorhandenen Täterbeschreibung konnte der Mann binnen weniger Minuten von Zivilkräften der Polizeiinspektion Holzkirchen noch in Tatortnähe festgenommen werden. Bei seiner Überprüfung wurde festgestellt, dass der Mann polizeilich gesucht wurde. Der Täter wurde wegen einer zu vollstreckenden Freiheitsstrafe noch am gleichen Tag in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

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