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Das Organisationsteam: (v.l.) Max Reimann, Englbert Schmotz, Anton Lerch, Klaus Stein, Florian Sedlbauer, Martin Taubenberger Martin, Richard Reinhard, Fritz Schaidhammer sowie Gerhard Rohbogner bereiten alles für die 1200-Jahrfeier in Föching vor. Zum Festgottesdienst in der Kirche kommt Weihbischof Wolfgang Bischof.

Termine für Jahresfeiern stehen

Jubiläum: Föching und Holzkirchen feiern separat

Holzkirchen - 2017 feiert Föching sein 1200-jähriges Bestehen, Holzkirchen sein 1111-Jähriges. Jetzt stehen die Termine fest. Die beiden Jubiläums-Feiern finden separat statt.

Während beim kleinen Bruder die Sache ganz klar war, musste man sich beim großen auf ein offizielles Gründungsdatum einigen. Föching feiert 2017 sein 1200-Bestehen. Das bestätigt eine Urkunde vom 8. September 817, die der Holzkirchner Archivar Johann Widmann aufstöberte (wir berichteten). Bei Holzkirchen waren drei Jahreszahlen im Rennen: 1256, 1017 und 906. Nachdem laut Widmann einiges für letztere sprach, beschloss der Gemeinderat, im Jahr 2017 sein 1111-Jähriges zu feiern.

Wie Bürgermeister Olaf von Löwis jetzt in der Gemeinderatssitzung bekannt gab, stehen die Termine für die Jahresfeiern nun fest. Die 1111-Jahrfeier für Holzkirchen steigt von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juli 2017. In Föching gibt es gleich eine ganze Festwoche, die von Freitag bis Sonntag, 1. bis 10. September, dauert.

Zwischendrin war zwar mal angedacht, eine gemeinsame Feier auszurichten. Laut Löwis trennten sich die Wege deshalb, weil Föching Anfang September ohnehin den Weihbischof Wolfgang Bischof zum Kirchenjubiläum zu Gast habe. Und weil Holzkirchen seine Feier mit dem Sommerzauber verwebt. „Auch bei Föching sitzt die Gemeinde finanziell mit im Boot.“

Die Details sind zwar noch offen, im Groben schaut das Programm für Holzkirchen laut Löwis so aus: Jeder Tag habe ein Motto. Der Freitag soll im Zeichen des Sommerzaubers stehen und sich mit diesem vereinen. Am Samstag dreht sich alles um Familien und Kinder, Vereine präsentieren sich. Für Sonntag ist ein Festgottesdienst geplant, Bürger können an Führungen durch den Ort mitmachen. Nachdem die Cubaboarischen ausgebucht waren, suche man für Freitag- oder Samstagabend nach einer anderen Band in der Liga.

Ideen schwirren viele in der Luft: „Wir haben zum Beispiel vor, eine alte Dampflok am Bahnhof fahren zu lassen“, erzählt Löwis. Die Entwicklung des Ortes hänge eng mit dem Bahnhof zusammen. Die erste Eisenbahn fuhr dort laut Löwis um 1850. Die S-Bahn kam mit den Olympischen Spielen in München 1972 nach Holzkirchen.

Die Feierlichkeiten sollen sich im Ortskern sowie am Herdergarten konzentrieren. „Aber die Feiermeile erstreckt sich vom Marktplatz bis zum Bahnhof.“ Dieser Abschnitt sei in etwa 1111 Meter lang. „Wir messen schon so, dass es passt“, scherzt er. Überhaupt wird die Feier mit einem Augenzwinkern versehen. Denn wer feiert schon die Jahreszahl 1111? „Es soll nicht ganz bierernst sein.“ Apropos Bier: Klappt alles, gibt die örtliche König-Ludwig-Brauerei ein 1111-Jahr-Bier heraus. Alle Details erarbeite derzeit eine Arbeitsgruppe, in der neben Eva-Maria Schmitz und Ewgenia Boger aus dem Rathaus Vereinsvertreter sitzen. „Die Vorbereitungszeit ist äußerst knapp.“

Während in Holzkirchen noch vieles in der Schwebe hängt, sind die Föchinger Ortsvereine – Burschen, Trachtler, Feuerwehr, Sportfreunde, Schützen und Veteranen – schon weiter mit der Planung. Das grobe Programm stehe, erklärt Anton Lerch, Vorsitzender der Veteranen und einer von vielen Mitorganisatoren. Ein Festzelt wird neben dem Föchinger Hof aufgestellt. Der erste Tag beginnt mit der Eröffnung einer Ausstellung in der Turnhalle, wo sich Vereine, Ortsteile sowie Dörfer präsentieren, die bis zur Gebietsreform in den 70er Jahren zur damaligen Gemeinde Föching gehörten. Historische Bilder und Dokumente sollen zu sehen sein. Die Kirchengemeinde beteiligt sich. „Sie zeigt alte Gewänder der Gnadenmadonna aus der Föchinger Kirche“, sagt Lerch. Die Ausstellung hat die ganze Woche geöffnet, auch abends.

Am Sonntag, 3. September, gibt es im Zelt einen Handwerker- und Bauernmarkt, am Freitag, 8. September, ein Kesselfleischessen. Einen Hoagascht veranstaltet der Trachtenverein – der 2017 sein 110-Jähriges feiert – am Samstag, 9. September. In der Früh gibt’s einen Flohmarkt. Den Festgottesdienst zelebriert der Weihbischof am Sonntag, 10. September. Die Messe findet in der Kirche statt. „Aber es gibt eine Außenbeschallung.“ Ein Festzug ist geplant. „Für einen historischen Festzug ist die Vorbereitungszeit aber zu knapp.“ Für das Jubiläums-Jahr 2017 bereiten die Organisatoren einen Kalender vor, der heuer am Christkindlmarkt verkauft wird. Eventuell kommen weitere Termine hinzu. Sicher ist: In beiden Orten wird ordentlich gefeiert.

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