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Im Oktober 1966 heiratete das Paar standesamtlich. 50 Jahre später sind Sophia und Manfred Weihermann aus Otterfing immer noch glücklich vereint.

Sophia und Manfred Weihermann feiern Goldene Hochzeit

50 Jahre zusammen: So romantisch haben sie sich kennengelernt

Otterfing - Bei ihrem ersten gemeinsamen Urlaub deutete alles auf ein vorzeitiges Ende der jungen Beziehung hin - doch dann ist Manfred seiner großen Liebe nachgeschwommen.

Mitten im Gardasee, fast beängstigend weit weg vom Ufer, schlug im Sommer 1964 der Blitz ein. „Genauso war’s“, bestätigt Sophia Weihermann mit einem seligen Lächeln. Geschleudert hatte den süßen Blitz der Liebesgott persönlich, getroffen wurden die damals 20-jährige Sophia und der ein Jahr ältere Manfred. Sie aus Mönchengladbach, er aus Köln. Er war ihr nachgeschwommen, man kam ins Gespräch. Und ehe das Ufer wieder erreicht war, wussten beide, wen sie heiraten wollen.

Zwei Jahre später wurde der Bund fürs Leben standesamtlich besiegelt. Vor wenigen Tagen feierte das Paar, das vor acht Jahren vom Rheinland nach Otterfing gezogen ist, Goldene Hochzeit in der bayerischen Wahlheimat. „Uns gefällt es hier wahnsinnig gut“, sagt die 72-Jährige. Das Paar hat eine eigene Wohnung, lebt aber unter einem Dach mit Tochter, Schwiegersohn und drei Enkeln – ein Mehrgenerationenhaus. „Das klappt wunderbar“, sagt die Goldene Hochzeiterin.

Anschlussprobleme gab es nicht. „Wir waren 30 Jahre im Kirchenchor in Mönchengladbach, jetzt singen wir im Kirchenchor Otterfing.“ Über die Enkel, die Schule und Kindergarten besuchen, habe man die eine Hälfte des Orts kennengelernt. „Und die andere Hälfte kennen wir vom Gassigehen mit dem Hund“, lacht die 72-Jährige.

Das bayerische Oberland und der Landkreis Miesbach waren dem Paar schon vor dem Umzug nach Otterfing ein Begriff. „Ich war als Kind mal am Tegernsee“, erinnert sich Sophia Weihermann. Später mietete sich das Paar öfter in Bad Wiessee ein, um von dort Skifahren zu gehen.

Der erste gemeinsame Urlaub aber, das waren jene Tage anno 1964 am Gardasee. Mit dem „Jugendfahrtendienst“ war eine Gruppe von 40 jungen Leuten aus dem Rheinland nach Italien gekommen. Sophia war das erste Mal getrennt von der Familie, den fünf Geschwistern. „Ich hatte fürchterliches Heimweh und bin in meinem Kummer weit rausgeschwommen.“ Manfred machte sich Sorgen, kraulte hinterher. „Erst haben wir uns angemault“, erinnert sich Sophia, „aber dann hat eben der Blitz eingeschlagen.“ Noch am Gardasee verlobten sie sich heimlich. „Es war Liebe auf den ersten Blick.“

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