Trotz Kritik am "Pakt für Integration und Arbeit"

PIA: Otterfing ist dabei

Otterfing – Der „Pakt für Integration und Arbeit“ (PIA) soll im Landkreis Asylbewerber und Unternehmen zusammenbringen. Auch die Kommunen sollen sich daran beteiligen. Otterfing ist zwar dabei. Im Gemeinderat war das aber nicht unumstritten.

Um Asylbewerber an die heimische Arbeitswelt heranzuführen, gründete sich im Sommer 2015 der „Pakt für Integration und Arbeit“ (PIA). Anfang des Jahres wurde ein Trägerverein gegründet, dem auch die Gemeinden im Landkreis beitreten. Der Gemeinderat Otterfing entschloss sich jetzt in seiner Sitzung zum Beitritt. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 200 Euro. 

Unumstritten war dieser Beschluss jedoch nicht. Stefan Burgmayr (FWG) störte sich an dem vom Trägerverein formulierten Wunsch, mit „mindestens 200 Euro“ einzusteigen. „Das klingt fast ein wenig dreist.“ Max Ruf (SPD) hält PIA für überflüssig. „Für die Vermittlung und Qualifizierung von Arbeitskräften gibt es die Arbeitsagentur.“ Letztlich entschied sich eine 13:4-Mehrheit im Rat für einen Beitritt. 

Die landkreisweite Initiative PIA hatten Max Niedermeier, der Integrationsbeauftragte des Landkreises, Caritas-Ehrenamtskoordinator Franz Lutje und Holzkirchens Bürgerstiftungsvorsitzender Frank Strathmann ins Leben gerufen, um Asylbewerber und Unternehmen leichter zusammenzubringen. Für den finanziellen Grundstock des Trägervereins hatte Anfang des Jahres die Merkur-Spendenaktion „Leser helfen Lesern“ gesorgt.

Rubriklistenbild: © dpa

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