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Kommentar: "Landwirte müssen sich einbringen"

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Kühe auf der Alm bei Reichersbeuern
Wenn sich kleine Betriebe nicht selbst um Direktvermarktung kümmern, war's das bald mit Kühen auf der Alm. © dpa

Landkreis - Viele Landwirte kritisieren die Ökomodellregion im Landkreis. Da liegt ein Missverständnis vor, findet unsere Redakteurin Katrin Hager: Die Bauern müssen schon selbst ran - und zwar jetzt.

Es war höchste Eisenbahn, als sich der Landkreis Ende 2014 kurz vor Fristablauf als Ökomodellregion bewarb. Jetzt, ein gutes halbes Jahr, nachdem die Ökomodellregions-Managerin die Arbeit aufgenommen hat und ihre Stelle noch knapp eineinhalb Jahre gesichert ist, ist es wieder höchste Eisenbahn – nämlich dafür, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. 

Katrin Hager, Redakteurin beim Holzkirchner Merkur.
Es kommentiert Katrin Hager, Redakteurin beim Holzkirchner Merkur. © Archiv

Die Kritik einiger konventioneller Landwirte, die bisherigen Projekte eigneten sich nicht, offenbart ein grundlegendes Missverständnis: Kinshofer und der Lenkungsausschuss sind nicht dazu da, die Impulse vorzugeben. Sondern dazu, Menschen mit Ideen bei der Weiterentwicklung und Umsetzung zu unterstützen und zusammenzubringen. 

Statt sie zu schelten, dass es noch kein passendes Projekt gäbe, wäre es also an der Zeit, selbst eines einzubringen. Wer dazu nicht bereit ist, braucht sich hinterher auch nicht beklagen, wenn der Zug ohne ihn abfährt.

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