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Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit: Bürgermeister Andreas Hallmannsecker (l.) gratuliert Hannelore und Karl Jakob Schwalbach. Im Hintergrund ist ein Stahlross des Bildhauers zu sehen.

Künstler-Ehepaar Schwalbach aus Valley feiert Goldene Hochzeit

Die Kunst zu lieben: Valleyer feiern Goldene Hochzeit

Valley – Sie beherrschen die Kunst: die Kunst zu lieben und zu vertrauen. Das Künstlerehepaar Hannelore und Karl Jakob Schwalbach aus Valley feierte seinen 50. Hochzeitstag.

Die Schwalbachs sind in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Karl Jakob Schwalbach (79) schuf als Bildhauer viele sehenswerte Kunstwerke, darunter seine riesigen Stahlskulpturen. Vor allem in München sind seine Werke im öffentlichen Raum zu sehen, etwa die kubischen Säulenmenschen im ehemaligen Landesversorgungsamt in der Schellingstraße, ein Brunnen im Juristenhof der Uni München oder die endlose Schiene mit Menschenpaar an der Oleansstraße am Ostbahnhof, aber auch der Taubenbrunnen am Miesbacher Marienplatz. Seine Frau Hannelore (72) arbeitete als Schmuckdesignerin und ist Malerin. Ein Leben in Einklang mit dem Partner und der Kunst. 

Karl Jakob Schwalbach stammt aus Frankfurt am Main und wuchs als Vollwaise auf. Er folgte seiner Liebe zur Kunst und studierte an der Akademie der bildenden Künste in München. „Das war gar nicht so einfach ohne eine wohlhabende Familie im Hintergrund“, erinnert sich der Bildhauer mit Diplom. 

Seine Frau Hannelore lernte er 1964 während einer Auftragsarbeit für die Oppenheimer St. Bartholomäus-Kirche kennen. „Es funkte sofort zwischen uns“, erinnert sich Hannelore Schwalbach. Bei einem Winter-Ausflug zu den Eifel-Maaren ließ Karl Jakob Schwalbach versehentlich den Schlüssel im Auto stecken, verriegelte das Auto aber. Nach dem Spaziergang wollte das Paar in das Auto steigen und stand vor verschlossenen Türen. „Ich habe am Boden ein Kabel gefunden und den Verriegelungsknopf über das Fenster öffnen können“, erinnert sich der Künstler. Nachdem seine Frau dieses kleine Missgeschick ohne Gram mitmachte, fällte er eine Entscheidung. „Ich war mir sicher, sie ist die richtige Frau für das ganze Leben.“ Und Hannelore war schwer begeistert über die Autoknacker-Fähigkeiten ihres zukünftigen Gatten. 

Ein schönes Paar: Hannelore und Karl Jakob Schwalbach 1966 bei ihrer Trauung in der Oppenheimer St. Bartholomäus-Kirche.

1966 wurde in der St. Bartholomäus-Kirche in Oppenheim, wo alles begonnen hatte, auch geheiratet. Bald zog das Paar nach München und lebte fortan in einem Atelier. „Ich habe als Bildhauer gearbeitet, und Hannelore hatte ihren Tisch bei mir stehen, um als Schmuckdesignerin zu arbeiten“, erzählt der heute 79-Jährige. Auf der Suche nach einem Haus in beinahe ganz Deutschland stießen die beiden auf die Gemeinde Valley. „Es sollte am Wasser liegen. Wir dachten an die Isar. Als wir die Mangfall sahen, waren wir begeistert.“ 

Seit nunmehr 44 Jahren lebt das Künstlerpaar am Ufer des Flusses und teilt sich noch heute ein Atelier. „Ich arbeite seit Mitte der 90er Jahre als Malerin“, so Hannelore Schwalbach. Ein Rezept für das Glück in der Liebe gibt es nicht, aber, da sind sich die beiden einig, Vertrauen, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Feinfühligkeit haben sie durch die Jahre getragen. Gemeinsame Mahlzeiten genießt das Jubelpaar. „Wir essen wenig Fleisch und viel Gemüse, das schmeckt uns beiden gut und hält uns jung“, sagt sie. 

Auch wenn es um die Zukunft geht, ist sich das Paar einig. „Wir wünschen uns in erster Linie Gesundheit und noch viele Aufträge von Kunstliebhabern“, sagt Karl Jakob Schwalbach.

Kathrin Suda

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