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Da geht’s lang: Um die Zukunft des Klosterangers drehte es sich im Bürgergewölbe. Im Bild: Gemeinderätin Betty Mehrer (2.v.l.) und Landschaftsplaner Uwe Schmidt (r.).

Im Weyarner Bürgergewölbe

Klosteranger: Bürgerworkshop bringt Ideen für Außenanlagen

Weyarn - Klosteranger Weyarn: Ein Bürgerworkshop hat Ideen zur Gestaltung der Außenanlagen hervorgebracht. 

Der Klosteranger in Weyarn nimmt immer mehr Gestalt an. Die ersten Mehrgenerationenhäuser sind schon zu sehen. Ein Bürgerworkshop im Bürgergewölbe hat sich nun mit der Gestaltung der Außenanlagen beschäftigt. Im Juli erarbeiteten die Weyarner erste Ideen (wir berichteten). Bei der zweiten Veranstaltung, die jetzt stattfand, lagen schon ganz konkrete Orte für die jeweiligen Maßnahmen vor. Gut 25 Weyarner beteiligten sich.

Laut Katja Klee vom Mitmachtamt im Rathaus geht es im Wesentlichen um drei Bereiche: Garteln, Spielen und Ruhen. Erstgenannter brauche die längste Vorlaufzeit und eine intensive Betreuung. Daher nehmen der Landschaftsplaner Urmel Saurle und die Landschaftsgärtnerin Maria Haslauer die engagierten Bürger bei der Umsetzung an die Hand. Als übergeordnete Instanz habe außerdem der Landschaftsarchitekt Uwe Schmidt alles im Blick.

Geplant sind ein bis zwei Hochbeete, eine Blumenwiese, ein Insektenhotel sowie ein Platz, wo Kinder planschen und in der Erde wühlen können. Alles, was mit Wasser funktioniert, werde allerdings eher kritisch – davor warnte laut Klee der Experte Schmidt. Denn entweder man benutze Trinkwasser, was ökologisch gesehen kaum vertretbar sei. Oder eben eine Zisterne, die keine Trinkwasserqualität hervorbringt. „Wenn da Kinder drin spielen, wird das eher schwierig“, meint Klee. Die Gartenzone soll hauptsächlich in der Mitte des Areals Platz finden. Die Zeitschiene sieht Folgendes vor: Ein paar Vorarbeiten können womöglich heuer noch starten. „Das richtige Einsetzen beginnt erst um Frühjahr 2017“, sagt Klee.

Erste Vorarbeiten werden eventuell auch für die Spielgeräte nötig, die bei den Gärten als auch im Norden des Klosterangers am neuen Supermarkt stehen sollen. Geeignet für Jung und Alt. „Grundsätzlich wollen wir viel aus Holz und wenig aus Metall“, erklärt Klee. Im Auge haben die Weyarner ein großes Klettergerüst kombiniert mit einem Netz, eine Slackline, eine größere Schaukel, eine Kletterstange und ein Reck. Am Supermarkt entstehen wohl eine Boulebahn, ein Riesen-Schach sowie Platz zum Fußballspielen und Schlittenfahren.

Etwas ruhiger angehen können es die Bürger im Bereich Ruhen. Die Idee: Überall im Gelände verteilt, natürlich auch rund um den Obstgarten herum, gibt es später Bänke und Tische sowie eine große Holzfläche um einen Baum herum – zum Sitzen und Liegen. Die Möbel sollen mobil sein – damit man sie je nach Sonneneinstrahlung verrücken kann.

Laut Klee beschäftigt sich der Gemeinderat im September mit dem Vorkonzept. Danach gebe es noch mal einen Bürgerworkshop zur Feinabstimmung. Voraussichtlich im November fasst der Gemeinderat einen endgültigen Beschluss. Um die Realisierung kümmert sich laut Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) die Quest AG, die den Klosteranger bebaut, im Rahmen der Erschließungsarbeiten. Dies sei vertraglich so abgestimmt. Die Kosten lägen im sechsstelligen Bereich. 

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