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Und das ist sie: Die Wendelstein-Ringlinie.

Finanzierung der Ringlinie gesichert

Für weitere fünf Jahre rund um den Wendelstein

Landkreis/Bayrischzell - Die Wendelstein-Ringlinie bleibt bestehen. Der Landkreis übernimmt für weitere fünf Jahre die Mitfinanzierung.

„Ich sehe nichts, was dagegen spricht, aber sehr viele Gründe dafür.“ So beurteilte Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne) jetzt im Wirtschaftsausschuss die Wendelstein-Ringlinie. Einhellig sprach sich das Gremium dafür aus, dass der Landkreis das Projekt für weitere fünf Jahre mitzufinanziert.

Die Ringlinie gibt es seit 1999. Sie ist ein gemeinsames Projekt der Landkreise Miesbach und Rosenheim und schafft eine Busverbindung zwischen den Gemeinden rund um den Wendelstein. Finanziell beteiligt sind neben den Landkreisen die beteiligten Kommunen sowie die Wendelsteinbahn. „Im vergangenen Jahr hat sich die Streckenlänge etwas geändert“, berichtete Rzehak. Grund: Zusätzlich zu den Gemeinden Fischbachau und Bayrischzell wurde auch die Marktgemeinde Schliersee angebunden. „Eine wichtige und gute Sache für den Tourismus“, sagte der Landrat. Die Steigerung der Kosten von 20 000 auf 25 000 Euro pro Jahr für den Landkreis sei daher verkraftbar.

Inzwischen werde die Linie gut angenommen, bestätigte Georg Kleeberg vom Landratsamt. Denn seit dem Jahr 2015 haben Urlauber, die über eine Gästekarte der beteiligten Gemeinden verfügen, freie Fahrt rund um den Wendelstein. Die anfallenden Kosten hierfür werden entsprechend der Gästekartennutzung anteilig von den Kommunen getragen. „In den Jahren 2013 und 2014 hatte die Ringlinie durchschnittlich 9000 Fahrgäste. Im Jahr 2015, als Schliersee relativ kurzfristig dazukam, bereits 11.500“, berichtete Kleeberg. „Für die nächsten Jahre erwarten wir definitiv eine Steigerung.“

Schliersees Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU) bezeichnete die Ausweitung der Ringlinie als richtigen Schritt. „Wir wollten das aus touristischen Gründen haben, die Reaktionen waren positiv“, bekräftigte er. „Eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen ist möglich.“

Der Landkreis gewährt seinen Zuschuss für die kommenden fünf Jahre unter der Prämisse, dass sich auch Rosenheim weiterhin finanziell beteiligt. Insgesamt kostete die Ringlinie im vergangenen Jahr rund 130.000 Euro. 75.000 Euro davon trugen die Landkreise, knapp 27.000 Euro die Gemeinden und die Wendelsteinbahn, rund 28.000 Euro machten die Gästekarten aus. An Einnahmen generierten die Betreiber rund 21.000 Euro.

sh

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