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Das Ende des Wartens naht: So soll das Familienhotel auf dem AOK-Gelände in Bayrischzell einmal aussehen.

Genehmigungsverfahren soll noch heuer abgeschlossen werden

Familienhotel in Bayrischzell nimmt Gestalt an

Bayrischzell – Die Planungsphase für das Vier-Sterne-Hotel am Wendelsteinbach in Bayrischzell schreitet voran. Der Termin für den Baubeginn steht schon fest.

Bekanntermaßen hat die Gemeinde im vergangenen November das ehemalige AOK-Rehabilitationszentrum und die zugehörigen Parkflächen an die Auracher Hof GmbH – eine Tochtergesellschaft der österreichischen Pletzer-Gruppe – verkauft. Auf dieser Fläche soll nächstes Jahr mit dem Bau eines Familienhotels mit einer Kapazität von 220 Betten begonnen werden. Der Gemeinderat segnete nun einstimmig den geänderten Planungsentwurf des Münchner Architekturbüros Wesenfeld-Höfer ab. „Im Wesentlichen hat sich zum Vorgängerentwurf nicht viel verändert“, berichtete Bayrischzells Bauamtsleiter Josef Acher. Die Gebäudehöhe bleibe bestehen, lediglich der Baukörper werde nicht so in die Länge gestreckt und sei dadurch kompakter.

Wie berichtet, verteilt sich das Dachgeschoss nicht über das gesamte Gebäude, sondern nur über zwei Drittel der Hausfläche. Das Hauptgebäude mit Küche und überdachter Terrasse ist zweigeschossig mit einem Untergeschoss, in dem sich der Wellnessbereich befindet. Der an das Hauptgebäude anschließende Nord-Süd-Anbau beträgt in der Gesamtlänge 80 Meter. Das sind drei Meter mehr als beim bestehenden Gebäude. In diesem Bau verteilen sich die Gästezimmer auf einer Strecke von 55 Metern auf zwei Etagen, der Rest bleibt auf ein Obergeschoss beschränkt. Zusätzlich wird dieser Anbau auf der Ost- und Westseite jeweils um rund 4,50 Meter verbreitert.

Der dazugehörige Parkplatz in Bahnhofsnähe wird rund 77 Fahrzeugen Raum zum Abstellen bieten. Zudem sei in Sachen Lärm- und Hochwasserschutz alles im grünen Bereich, berichtete Acher weiter. Die Prüfungen durch den TÜV Süd sowie das Wasserwirtschaftsamt seien positiv verlaufen. Jetzt gehe es ins Genehmigungsverfahren. Der Plan wird im Rathaus zur Einsicht ausgelegt, und die Träger öffentlicher Belange sowie betroffene Anwohner können sich äußern. Noch heuer sollen alle Voraussetzungen für einen Baubeginn geschaffen werden, bekräftigte Bürgermeister Georg Kittenrainer. „Somit kann die Familie Pletzer nächstes Jahr mit dem Bau beginnen.“ Natürlich liege diese Entscheidung letztlich aber beim Bauherrn. Kittenrainer geht aber fest von einem Baubeginn im Jahr 2017 aus. Wie schnell dieser dann durchgezogen werde, könne er aber nicht sagen.

Daniel Wegscheider

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