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Allerlei Geräte wie diese Wippe gibt es schon auf dem Spielplatz am Warmbad in Bayrischzell. Jetzt sollen weitere hinzukommen.

Gesamtkosten: 5720 Euro

Hüpfen und klettern: Gemeinde kauft edle Spielgeräte

Bayrischzell - Bayrischzell will für den Spielplatz am Warmbad neue Elemente anschaffen. Das Geld dafür kommt vor allem von Spenden. Die Geräte sind teuer - aber vandalismussicher.

Hüpfen, rutschen und klettern: Viele Möglichkeiten an sportlichen Bewegungsarten für Kinder soll der öffentliche Spielplatz beim Bayrischzeller Warmfreibad bieten. Darum beschloss der Gemeinderat nun einhellig, drei neue Spielelemente dafür anzuschaffen: ein Bodentrampolin, eine Vogelnestschaukel sowie einen Kletterhügel mit Rutschbahn.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5720 Euro. Sie werden hauptsächlich durch eingegangene Spendengelder finanziert. Den Restbetrag von 720 Euro trägt die Gemeinde selbst. „Wir wollen unseren Spielplatz verschönern und aufwerten“, sagte Stephanie Hintermayr, als sie dem Gemeinderat die Spielattraktionen auf einer Leinwand präsentierte.

Neues Trampolin sicher vor Vandalismus

Das erste Bild zeigte ein quadratisches Bodentrampolin mit einer Größe von knapp zwei auf zwei Metern. „Darauf können sich bis zu drei Kinder gleichzeitig tummeln“, erklärte die Touristinfo-Leiterin. Und damit sich die Kleinen beim Rumspringen nicht verletzen, werden rundherum Fallschutzmatten (340 Euro) verlegt. Wegen dieser Sicherheitsmaßnahme benötigt es auch keine zusätzliche Aufsichtsperson.

Bei dem 4390 Euro teuren Bodentrampolin handle es sich um ein sehr hochwertiges Spielgerät, erklärte Hintermayr weiter. „Es ist vandalismussicher.“ Bedeutet: Eine spezielle Beschichtung schützt das Material vor Hitze und Kälte. Zudem können die Kinder mit ihren Straßenschuhen darauf hüpfen. Aufgrund der dadurch entstehenden hohen Krafteinwirkung sei die stabile Gummiauflage notwendig, sagte Kittenrainer. „Es ist nicht mit den gewöhnlichen runden Netz-Trampolins zu vergleichen, die bei vielen Leuten im Garten aufgebaut sind.“

Dem Bürgermeister ist es das viele Geld wert

Günstiger als das Trampolin ist die Vogelnestschaukel mit 990 Euro. Für die Rutsche mit einem Durchmesser von 1,20 Metern wird zum Aufhängen eine auf dem Spielplatz bereits vorhandene Holzkonstruktion aus stabilem Lärchenholz verwendet. Somit spart die Gemeinde bei diesem Gerät Kosten. Für den Kletterhügel greift die Gemeinde selbst zum Werkzeug und lässt die Kraxelanlage komplett vom Bauhof zusammenzimmern.

Trotzdem koste alles in allem nicht wenig Geld, merkte der Rathaus-Chef an. „Aber Spielgeräte sind teuer, weil diese TÜV-geprüft sein müssen“, erklärte er weiter. Die Verletzungsgefahr für die spielenden Kinder muss dabei so gering wie möglich gehalten werden. Aber Kittenrainer ist der Spielspaß der Kleinen das viele Geld wert. „Es wäre schade, wenn wir aus dem Spielplatz nichts machen. Wir haben viele Gäste sowie Einheimische mit Kindern, die davon profitieren.“

Daniel Wegscheider

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