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Harte Zeiten kommen auf die Raser in der Lehenpointstraße in Fischbachau zu. Die Gemeinde bittet die Polizei um Radarkontrollen.

Rasern droht bald hohes Bußgeld

Achtung Autofahrer: Hier in Fischbachau wird bald geblitzt

Fischbachau - Diese Spitzenwerte erschrecken: Mit bis zu 85 Stundenkilometer brettern Autofahrer durch die Lehenpointstraße in Fischbachau. Erlaubt ist Tempo 30.

Eine Rennstrecke vor der eigenen Haustür hat niemand gern. Um zu beweisen, dass die Lehenpointstraße in Fischbachau bei Rasern sehr beliebt ist, sammelten die Anwohner – darunter etliche Familien mit kleinen Kindern – Geld für eine Geschwindigkeitsmessanlage. Die Gemeinde legte noch einen Teil drauf und ließ das Gerät im Mai in der dortigen Tempo 30-Zone aufstellen. Im Gemeinderat gab Zweiter Bürgermeister Andreas Auracher (CSU) nun die Ergebnisse der Messphase vom Juni bekannt.

Rein von der Durchschnittsgeschwindigkeit her scheinen die Sorgen der Anwohner unbegründet. Sie lag in Fahrtrichtung Point bei 36,9 Kilometer pro Stunde, in Richtung Fischbachau-Zentrum sogar bei ordnungsgemäßen 31,2 km/h. Diese Werte seien aber mit Vorsicht zu genießen, betonte Auracher. So habe die Messanlage nicht nur Autos, sondern auch Radler und Fußgänger erfasst. „Die drücken den Schnitt natürlich nach unten“, erklärte Auracher.

Wesentlich aussagekräftiger seien die Maximalgeschwindigkeiten. Und die haben es in sich. Bei 85 Sachen liegt der traurige Spitzenwert in Richtung Point, mit immerhin 77 km/h bretterte der schnellste Raser in Richtung Ortsmitte. „Da muss man sich schon wundern“, sagte Auracher. Auch das Verkehrsaufkommen überraschte den Zweiten Bürgermeister. Mit 800 Fahrten pro Tag sei die Lehenpointstraße unerwartet stark belastet. Ein Grund mehr, die Raser dort nachhaltig einzubremsen.

Auracher schlug vor, die Polizeiinspektion Miesbach um bußgeldbewehrte Radarkontrollen zu bitten. Fritz Waldhier ging das ein bisschen zu schnell. „Sollten wir nicht zuerst noch mal eine aktuelle Messung durchführen?“, fragte der FWG-Gemeinderat. Auracher schüttelte den Kopf. Er empfahl, die Radarkontrollen in jedem Fall anzuleiern. „Das wäre zumindest mal ein Warnschuss.“ Das Gremium sah das ähnlich und fasste den Beschluss einstimmig. Die Rekord-Raser seien dann ohnehin kein Problem mehr, meinte der Zweite Bürgermeister. „Wenn die erwischt werden, drücken sie den Durchschnitt in Zukunft eher nach unten“, scherzte Auracher. „Weil sie dann zu Fuß gehen.“

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