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Tegernseer Nachrichten & Co.: Der Haushamer Bürgermeister sucht etwas Kreativeres.

Sie sind gefragt. "Gmoablattl ist uns nicht kreativ genug"

Wie soll die Haushamer Gemeinde-Zeitung heißen?

Hausham - Das Redaktionsteam hat sich gefunden, die ersten Rubriken stehen fest. Noch vor Weihnachten soll die erste Ausgabe des Haushamer Gemeindeblatts in den Druck gehen. Doch...

...was noch fehlt, ist der Name. „Gmoablattl ist uns nicht kreativ genug“, sagt Bürgermeister Jens Zangenfeind. Weil das DIN A4-Heft die Leser nicht nur informieren, sondern auch zum Mitmachen auffordern soll, sollen diese nun bereits beim Namen des Blattes ein Wörtchen mitreden dürfen.

Die Gemeinde hat dazu eine Art Wettbewerb ausgelobt. Bis Ende Oktober können die Bürger ihre Vorschläge per E-Mail an vorzimmer@hausham.de einreichen. Der Sieger darf sich nicht nur über ein kleines Präsent freuen, sondern auch über die Ehre, Pate für das erste Haushamer Gemeindeblatt zu sein.

Vier Mal im Jahr wird das Heft erscheinen, jeweils in einer Auflage von 1000 bis 2000 Stück. Ursprünglich war nur eine Online-Version angedacht. Für die älteren Bürger habe man sich aber auch für eine gedruckte Variante entschieden, erklärt der Bürgermeister. Diese wird an von der Zielgruppe stark frequentierten Orten ausliegen, etwa in Banken oder Apotheken. „Wir wollen nicht nur für die blaue Tonne produzieren“, sagt Zangenfeind.

Um das zu verhindern, wird das Blatt nicht nur mit Informationen aus dem Rathaus, sondern auch aus dem Vereinsleben aufwarten. Zangenfeind: „Auch hier sind wir für Ideen offen. Wir wollen alle Bürger einbeziehen.“  

sg

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