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Deutlich ramponiert: Der Straßenbelag zwischen Aufham und Irschenberg muss erneuert werden. Bis auf Weiteres sind aber weder eine Sperrung noch eine weitere Reduzierung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit erforderlich.

Nach Lkw-Brand

Straße ziemlich kaputt, aber weiterhin befahrbar

Irschenberg – Nach dem Lkw-Brand ist die Straße zwischen Aufham und Irschenberg erheblich beschädigt. Doch es hätte deutlich schlimmer kommen können.

Schwer in Mitleidenschaft gezogen ist der Straßenbelag auf der Kreisstraße von Aufham nach Irschenberg, nachdem dort am Mittwochnachmittag ein Lkw ausgebrannt ist (wir berichteten). „Etwa 20 bis 25 Meter der Straße sind betroffen“, berichtet Franz Killer, Leiter des zuständigen Landkreis-Bauhofs. Das Bitumen habe der extremen Hitze durch das Verbrennen des ausgetretenen Öls nicht standgehalten. Allerdings sei der Schaden nicht so groß, dass die Straße gesperrt werden muss. Auch eine zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung sei nicht notwendig, erklärt Killer. „An dieser Stelle sind sowieso nur 60 Stundenkilometer erlaubt, und wir haben zusätzlich zwei Warnschilder mit dem Hinweis auf Straßenschäden und Ölspur aufgestellt.“

Auch für Motorradfahrer sieht er keine Gefahr. Der Streckenabschnitt werde aber weiterhin sorgfältig beobachtet. Sollte sich der Zustand des Belags verschlechtern, könnte die Geschwindigkeit weiter begrenzt werden.

Das Erdreich neben der Straße wurde bereits am Freitag ausgebaggert. Der Boden war oberflächlich mit Öl verschmutzt. Ein Mitarbeiter des zuständigen Wasserwirtschaftsamts Rosenheim hat aber bereits Entwarnung gegeben. Das Grundwasser sei nicht gefährdet – auch nicht durch den verwendeten Löschschaum, denn der ist biologisch abbaubar.

Sobald die Fragen mit den Versicherungen geklärt sind, werden laut Killer etwa vier Zentimeter des Straßenbelags abgefräst. „Ob auch der Unterbau beschädigt ist, können wir erst dann sehen.“ Killer will darauf drängen, dass die notwendigen Gutachten schnell erstellt werden. „Ein Glück war es, dass es nicht so heiß war wie vergangenes Jahr“, sagt er. „Da stehen rundherum Fichten im Wald, die hätten schnell brennen können.“  

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