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Glaubt noch an den 30-Minuten-Takt für die BOB: Alexander Radwan (CSU).

30-Minuten-Takt nach Bayrischzell

BOB: CSU-Politiker fahren auf der Parteischiene

Landkreis - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan ist zuversichtlich, dass der 30-Minuten-Takt bis Bayrischzell kommen wird. Derzeit laufen Gespräche auf Parteiebene.

Nach dem ernüchternden Schreiben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU), wonach es keine Aussichten auf einen 30-Minuten-Takt auf der Strecke der Bayerischen Oberlandbahn nach Bayrischzell gibt, meldet sich nun der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan zu Wort. Er berichtet von Gesprächen, die er und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mit Parteikollegen führen. „Ich bin zuversichtlich, dass die politische Spitze des Ministeriums an einer Lösung arbeitet“, sagt Radwan. Mit greifbaren Ergebnissen rechnet er bis Ende des Jahres.

Der Kreisvorsitzende reagiert damit auch auf den Hinweis von Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne), die CSU-Politiker mögen ihre Kontakte nutzen. „Der Landrat muss sich keine Sorgen machen“, sagt Radwan. „Die CSU kommt ihrer Verantwortung nach.“ Wenn sich Rzehak mit konkreten Vorschlägen zur Sache einbringen wolle, so könne er das jederzeit gerne tun.

sh

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Kommentare

LukasAntwort
(0)(0)

In Hausham wird sich das Problem mittelfristig lösen, denn mit der Verlegung des Bahnübergangs wird dieser auf Automatikbetrieb umgestellt werden. Damit entfällt der Umstand, dass die Schranken bereits vor der Ausfahrt in Schliersee geschlossen werden müssen, um den Fahrdienstleiter in Schliersee als zweite menschliche Komponente ins Spiel zu bringen, falls der Schrankenwärter in Hausham das rechtzeitige Schließen vergisst und mangels Signalisierungs- und Sichtmöglichkeit der Zug dann bei offenen Schranken durchfährt.

In Westenhofen und bei dem kleinen Bahnübergang werden die Schließzeitlänge dagegen im wesentlichen durch die Auslastung des Fahrdienstleiters in Schliersee bestimmt. Das wird kritisch bleiben. Denn bei den stündlichen Zugkreuzungen in Schliersee hat er sehr viel zu tun mit dem Stellen und dem Auflösen der Ein- und Ausfahrstraßen, besonders dann, wenn die Zeitpuffer durch Verspätungen aufgezehrt sind. Da haben die Bahnübergänge die niedrigste Priorität und werden zuerst geschlossen und zuletzt geöffnet. Das würde bei einem durchgehenden Halbstundentakt bis Bayrischzell dann noch schlimmer, weil dann zwei solche Zugkreuzungen pro Stunde abzuwickeln wären (momentan ist es nur eine Kreuzung und ggf. eine reguläre Ein- und Ausfahrt des Verstärkerzuges pro Stunde, wobei letztere weit weniger aufwendig ist).

Motzi
(0)(0)

na vielleicht ist ein Halbstundentakt ja auch die Lösung für Hausham. Wenn man an der Bahnschranke ja eh 15 Min. warten muss, dann braucht man diese eigentlich nicht mehr öffnen...hmmm ebenso in Schliersee /Westenhofen und an dem kleinen Bahnübergang zwischen Hausham und Schliersee....bin gespannt was es da mal für eine Lösung geben wird.

Merkwürdig
(0)(0)

Die Vehemenz, mit der der Halbstundentakt bis Bayrischzell gefordert wird, ist etwas verwunderlich. Wenn Herrmann zur Begründung der Ablehnung anführt, dass dort werktags deutlich unter 1000 Reisende unterwegs sind, was sich mit der Erfahrung deckt, dass die Züge auf diesem Abschnitt nicht gerade an Überfüllung leiden, dann ist die Erfordernis eines Halbstundentaktes nicht unbedingt auf der Hand liegend.

Es beschleicht mich deshalb fast der Verdacht, dass hier eine Art Ersatzhandlung vorgenommen werden soll: Wenn schon keine Elektrifizierung, dann wenigstens irgendetwas Anderes. In dem Fall also ein Kreuzungsbahnhof in Fischbachau und ein Halbstundentakt bis Bayrischzell. Ob das sinnvoll ist, ist sekundär. Hauptsache, man hat etwas vorzuweisen - zumal, wenn es der Freistaat bezahlt. Eventuell will der Landkreis damit auch überdecken, dass es bei den Buslinien, für die er selbst zuständig ist, weiterhin ziemlich mau aussieht.