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Der Jahresüberschuss resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des ehemaligen Krankenhaus-Grundstücks in Tegernsee.

Jahresüberschuss

Lichtblick: Franken-Kredit stabil

Landkreis - Das Papier verbucht nach anfänglicher Talfahrt keine weiteren Kursverluste. Der Jahresüberschuss resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des ehemaligen Krankenhaus-Grundstücks in Tegernsee.

Die Zahl ist auf den ersten Blick erfreulich. Auf rund 5,1 Millionen Euro beläuft sich der Jahresüberschuss, den der Eigenbetrieb zur Förderung und Entwicklung des Landkreises im Jahr 2014 erwirtschaftet hat. Im Jahr davor gab es noch ein Minus von rund 600 000 Euro. Die Zahl sagt allerdings wenig über das operative Geschäft aus. Hier liegt der Eigenbetrieb, der die landkreiseigenen Immobilien bündelt, wegen der Kreditverbindlichkeiten weiter im Minus.

Der Jahresüberschuss resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des ehemaligen Krankenhaus-Grundstücks in Tegernsee für rund 6,1 Millionen Euro, berichtete Kreiskämmerer Gerhard de Biasio jetzt im Werkausschuss. Der Überschuss wurde aufs Haushaltsjahr 2015 vorgetragen und teilweise zum Ausgleich der ungedeckten Verluste aus dem Jahr 2013 verwendet.

Einen Lichtblick gibt es, was den Kredit in Schweizer Franken betrifft. Bekanntermaßen hatte der Landkreis im Jahr 2000 für den Bau des Krankenhauses Agatharied über seinen Immobilien-Eigenbetrieb auch einen Kredit über elf Millionen D-Mark in der Schweizer Währung aufgenommen – zu einem deutlich niedrigeren Zinsatz gegenüber anderen Darlehen. Durch die Entkoppelung vom Euro-Kurs schmolz der Zinsvorteil dahin, die Kämmerei musste 2014 auf dem Papier eine Wertberichtigung in Höhe von rund 95 000 Euro vornehmen. Inzwischen habe sich die Lage stabilisiert, berichtete de Biasio auf Nachfrage von Paul Fertl (SPD). Der Franken liege gegenüber dem Euro zwar nicht mehr bei 1,20, seit eineinhalb Jahren aber relativ zuverlässig zwischen 1,08 und 1,10. Nach der Abkoppelung waren Franken und Euro zeitweise fast gleichauf.

Der Werkausschuss verwies den Jahresabschluss an den Rechnungsprüfungsausschuss, inzwischen liegt das Papier aber auch schon beim Wirtschaftsprüfer. Dort gab es laut de Biasio nur eine kleine Beanstandung: Zwar habe der Werkausschuss über die Verwendung des Gewinns befunden, der Kreistag habe den Beschluss aber erst nachträglich vollzogen.

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