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Ein Somalier ist am Donnerstag im Landratsamt Miesbach ausgerastet.

Er rastete völlig aus

Somalier bricht Mitarbeiter im Landratsamt den Finger

Miesbach - Ein Somalier ist am Donnerstagvormittag im Landratsamt Miesbach völlig ausgerastet. Dabei brach er einem Mitarbeiter, der sich im Amtsgang schützend vor Frauen und Kinder stellte, eine Finger.

Wie das Landratsamt Miesbach mitteilt, war der 22-Jährige Asylbewerber mit seiner Frau und dem gemeinsamen Baby beim Amt vorstellig geworden, weil er mit der Unterbringung in einer Unterkunft in Weyarn nicht zufrieden war. Seinen Angaben nach kommt er mit den anderen Bewohnern dort nicht zurecht. Man stellte ihm eine Verlegung in Aussicht, mit dieser Auskunft war der Mann allerdings nicht zufrieden. Er wollte sofort den "Chef des Landratsamtes" sprechen.

Die Landratsamtsmitarbeiter boten ihm einen Gesprächstermin mit der zuständigen Fachbereichsleiterin. Daraufhin rastete der Flüchtling aus. Er schrie herum und schlug auf seine Frau ein, die das Baby auf dem Arm hatte. Mitarbeiter lösten den internen Alarm aus, woraufhin zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes eingriffen und den Mann festhielten. Als sie ihn nach draußen bringen wollten, mussten sie an rund 50 anderen Flüchtlingen vorbei, die sich zur Auszahlung ihrer Unterstützung gerade dort befanden - unter ihnen Frauen und Kinder. Ein Mitarbeiter stellte sich vor diese Personen, um sie zu schützen. In diesem Moment trat der Somalier nach hinten und brach dem Mann einen Finger. Ob er gezielt nach ihm getreten hat, ist unklar. Der verletzte Mitarbeiter will Anzeige erstatten.

Der Somalier musste wegen eines ähnlichen Vorfalls schon einmal mit körperlichem Zwang aus dem Landratsamt befördert werden. Der Mitarbeiter mit dem gebrochenen Finger setzte seinen Dienst nach dem Vorfall fort. Das Landratsamt beschäftigt übrigens dauerhaft einen Sicherheitsdienst, der die Mitarbeiter an Auszahlungstagen unterstützt. Laut Sprecher Birger Nemitz fallen dafür jährlich Kosten von 69.000 Euro an, die der Kreis selbst zu tragen hat. Am Landratsamt wird Asylbewerbern aus Miesbach, Otterfing, Weyarn und Irschenberg die regelmäßige Unterstützung ausbezahlt. Alle anderen Gemeinden übernehmen diese Aufgabe in ihrer jeweiligen Verwaltung.

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