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Das Kuratorium der Caritas: (v.l.) Arge-Vorsitzende Marion Dörder, Zweite Vorsitzende Inge Lösch, Kreisgeschäftsführerin Beate Haslinger-Naß, Beisitzerin Rosi Dümlein, Diözesanvertreter Harald Petersen, Vorsitzender Josef Jackl sowie die Beisitzer Hans Daxenberger, Ursula Ruml und Helmut Brunner.

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Stehender Applaus für Fachdienstleiterin

Landkreis – Seit 40 Jahren ist sie Mitarbeiterin der Caritas Miesbach, und seit 27 Jahren hat sie die Fachdienstleitung des Sozialpsychiatrischen Dienstes inne. Jetzt tritt Waltraud Frank kürzer. Bei der Mitgliederversammlung gab es stehenden Applaus für ihr großes Engagement.

„Ich werde nicht als Fachdienstleitung in den Ruhestand gehen“, sagt Frank. „Ich möchte vor meiner Verrentung noch ein paar Jahre mit reduzierten Stunden, aber vor allem mit reduzierter Verantwortung anbieten.“ So hatte sie es schon vor einigen Jahren mit der zuständigen Kreisgeschäftsführerin Beate Haslinger-Naß abgesprochen. Nun ist es so weit, und bei der Mitgliederversammlung der Caritas wurde Waltraud Frank gebührend mit einen Rückblick auf 40 Jahre Tätigkeit und 27 Jahre Fachdienstleitung verabschiedet. Alle erhoben sich von den Plätzen und spendeten minutenlangen Beifall.

Im Rahmen der Versammlung bestätigten die Mitglieder das Kuratorium, den ehrenamtlichen Aufsichtsrat der Caritas Miesbach. Im Amt bestätigt wurden Josef Jackl als Erster Vorsitzender sowie Rosi Dümlein (Otterfing), Hans Daxenberger (Altenseelsorger im Dekanat) und Helmut Limbrunner (Bayrischzell) als Beisitzer. Harald Petersen (Holzkirchen) wurde als Vertreter für die Diözesanversammlung der Caritas gewählt. Neu hinzu kommen Ingeborg Lösch (Waakirchen) als stellvertretende Vorsitzende und Ursula Rummel (Miesbach) als vierte Beisitzerin. Geborene Mitglieder sind Marion Dörder (Bad Wiessee) als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Caritas und Soziales, Axel Hannemann als Regionalgeschäftsführer und Beate Haslinger-Naß als Kreisgeschäftsführerin der Caritas Miesbach.

Die inhaltlichen Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren laut Haslinger-Naß der Aufbau des Dienstes Asyl mit Ehrenamtskoordination und Asylsozialberatung. „Die Schulungen für ehrenamtliche Helfer und der Helferstammtisch laufen sehr gut“, sagte sie. Die Asylsozialberatung sei in der Holzkirchner Traglufthalle mitten im Geschehen angekommen. Die Gemeinde zeige sich mit beiden Mitarbeiterinnen sehr zufrieden.

„Die Sozialstation macht ihrem Qualitätsversprechen alle Ehre“, berichtete die Geschäftsführerin. „Es wurden alle Pflegefachkräfte in Palliative Care ausgebildet. So können sie Menschen in ihrer allerletzten Lebensphase in aller Würde begleiten.“ Haslinger-Naß vergaß auch nicht, die alltägliche Arbeit zu würdigen. Jedes Jahr betreuen die über 160 Mitarbeiter des Caritas Zentrums über 6200 Menschen im Landkreis – und das teilweise täglich. „Das heißt“, sagte sie, „dass wir jedes Jahr 6,5 Prozent der gesamten Landkreisbevölkerung mit unseren Angeboten erreichen.“

mm

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