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Wird voll ab Schulbeginn: die Realschule in Gmund.

600 Mädchen und Buben

Realschule: Zahl der Anmeldungen rekordverdächtig

Gmund – Für 18 Klassen war die in Gmund beheimatete Realschule Tegernseer Tal vorgesehen. Zum Schulstart 2016 sind es nun 24. Es könnte ein Rekord werden.

„Noch eine mehr als letztes Jahr“, sagt Konrektor Tobias Schreiner. 600 Mädchen und Buben besuchen die im März 2014 neu bezogene Schule. Eine Erweiterung des Gebäudes ist nicht im Gespräch. Also heißt es zusammenrücken. Was eigentlich nur ein Ausweichraum sein sollte, ist nun Klassenzimmer.

Jammern will Schreiner aber nicht. „Ich sehe das als Zeichen, dass die Schule gut angenommen wird“, meint er. Insgesamt komme man mit dem knappen Raumangebot gut zurecht. Für den Macher des Stundenplans sei es aber „eine Herausforderung“.

Zugeschnitten ist das Gebäude auf eine dreizügige Schule. Tatsächlich gibt es in allen Klassenstufen vier Parallelklassen, in der siebten sogar fünf. Dabei schien bei der Planung zweifelhaft, ob im Tegernseer Tal überhaupt genug Realschüler vorhanden sind, um einen Neubau zu füllen. Die Realität zeigt: Es sind mehr als genug. „Der allergrößte Teil unserer Schüler kommt aus dem Tegernseer Tal“, berichtet Schreiner.

Sehr gut kommt auch die Nachmittagsbetreuung an. 60 bis 70 Schüler werden in vier offenen Ganztagsgruppen von der Diakonie Rosenheim betreut. Die Mensa wird von der Seniorenresidenz Wallberg betreut. „Damit sind wir sehr, sehr zufrieden“, betont Schreiner. Große Neuerungen habe sich die Schule für heuer nicht vorgenommen: „Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“  

jm

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