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Tegernsee und Kreuth haben im Zeitraum von Januar bis August an Übernachtungen eingebüßt. 

Touristik-Zwischenbilanz

Übernachtungen: Tegernsee und Kreuth verlieren Gäste

Tegernsee - Im Zeitraum von Januar bis August haben Tegernsee und Kreuth einen bei den Übernachtungszahlen einen Rückgang verzeichnet. Das wurde in der jüngsten Stadtratssitzung bekannt. 

Die Stadt Tegernsee hat einen kräftigen Rückgang bei den Gäste- und Übernachtungszahlen hinzunehmen. In der jüngsten Stadtratssitzung gab Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) die Statistik von Januar bis August bekannt. Laut dieser Statistik ist die Zahl der Gäste um 4,26 Prozent auf bisher 37 301 Gäste gesunken, die Zahl der Übernachtungen um 4,28 Prozent auf bislang 143 607. 

Im talweiten Vergleich steht nur Kreuth noch schlechter da: Die südlichste Talgemeinde musste 18,66 Prozent an Gästen einbüßen (Stand im August: 42 524), die Zahl der Übernachtungen ging um 14,01 Prozent auf 141 614 zurück. Alle anderen Tal-Gemeinden legten zu: Gmund um 13,84 Prozent bei den Gästen (15 139) und um zehn Prozent bei den Übernachtungen (42 100). Rottach-Egern verzeichnete bei den Gästen im Zeitraum von Januar bis August ein Plus von 9,32 Prozent bei den Gästen (71 133), auch bei den Übernachtungen legte Rottach zu: um 5,71 Prozent (280 289). Auch Bad Wiessee verzeichnet ein Plus: 4,50 Prozent bei den Gästen (75 929) und 3,46 Prozent bei den Übernachtungen (456 163). 

Insgesamt jedoch, so die Statistik der Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT), fällt die Bilanz für das gesamte Tal durchwachsen aus: Die Zahl der Gäste ging bis August geringfügig um 0,10 Prozent (242 026) zurück, während die Zahl der Übernachtungen um 0,45 Prozent (1 063 733) gesteigert wurde. Bürgermeister Johannes Hagn (CSU) begründete den Gäste- und Übernachtungsschwund in Tegernsee mit der Schließung des Bastenhauses, das seit Juni vom Freistaat angemietet ist, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Langfristig soll das Haus aber Hotel bleiben, mit einer Veränderungssperre will die Stadt dies sicherstellen (wir berichteten). Auch „das schlechte Wetter“ sei laut Hagn ein Grund für die Zahlen. Die negative Entwicklung in Kreuth ist auf die Einstellung des Tagungsbetriebs durch die Hanns-Seidel-Stiftung zurückzuführen.

mm

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