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Super Stimmung, super Wetter: Der Tegernsee-Triathlon 2016 in Bildern.
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Wagner siegt

Super Stimmung beim Tegernsee-Triathlon

Gmund – Hitzig war's beim Tegernsee-Triathlon - die Athleten hatten aber trotzdem ihren Spaß beim Sportevent des Wochenendes.

Und das war die Strecke:

Ein wenig perplex war jeder, als Janik Wagner (Tri-Sport Saar-Hochwald) als erster Sieger des Tages über die Ziellinie trabte. Denn der Beste auf der Sprintdistanz kam mit einer Zeit von 0:59:01h früher an als erwartet – und damit auch völlig unangekündigt. Seinen Applaus erhielt der 17-Jährige somit etwas verspätet, dafür umso lautstarker. Seine Verfolger kamen rund zwei Minuten nach ihm ins Ziel, und auch sie waren vom Publikum begeistert: „Die Stimmung ist super hier!“, kommentiert der Zweitplatzierte Niels Steindorf. „Das macht richtig Spaß.“ Platz drei in der Sprintwertung der Männer hinter Steindorf sicherte sich mit dem 20-jährigen Roman Fuchs aus Tirol ein weiterer Jungspund.

Besagte Stimmung war, nicht zuletzt dank eines gut aufgelegten Wettergottes, also hervorragend. Vor allem der Bereich rund um die Gmunder Uferpromenade war voll von Angehörigen, Fans und Schaulustigen, die die Triathleten leidenschaftlich anfeuerten. Die Temperaturen um 25 Grad erschwerten den Wettbewerb aber für die Sportler, die sich ganz eigene Tricks einfallen ließen, um gegen Hitze und Dehydrierung anzukämpfen. So nutzte Ralf Gärtner – mit einer Gesamtzeit von 2:04:57 Stunden Schnellster über die Olympische Distanz – seinen Filzhut als Wassertrog. Ob das Trachten-Accessoire an diesem heißen Tag den entscheidenden Unterschied für den Lokalmatador aus Bad Wiessee gemacht hat, wird wohl ein Rätsel bleiben. Jedoch schafften es weder der Zweitplatzierte Lukas Michels (2:05:59), noch der Dritte Timo Dörr (2:07:08), ihm den Sieg in einer der drei Disziplinen streitig zu machen. „Wir haben ihn eigentlich nur bei den Wendepunkten gesehen“, stellt Michels lachend fest.

In der Sprintwertung der Frauen ließen die Erste und Zweite des Vorjahres der Konkurrenz wieder keine Chance. Siegerin Janina Lorenz (TriBee Triathlon Team) konnte sich sogar noch um gute drei Minuten steigern und erreichte das Ziel nach 1:05:22 Stunden. Damit setzte sie sich mit deutlichem Vorsprung vor der erneut Zweitbesten, Kristina Brandl (1:10:09) durch. Rang drei sicherte sich die erst 16-Jährige Sanne Kaindl aus Tegernsee. Diese leistete sich ein Familienduell mit ihrem Vater Martin Kaindl, das sie mit ihren 1:11:14 Stunden um den Hauch einer Sekunde verlor. „Super hat es mir gefallen“, meint die Debütantin und macht deutlich, dass sie bei einem möglichen Triple von Lorenz in 2017 auch ein Wörtchen mitreden will.

Anders als im Sprint ist das Podium der Frauenwertung über die olympische Distanz von drei Neueinsteigerinnen des Tegernsee-Triathlons besetzt – und außerdem noch international. Denn Monika Fritz aus Holzkirchen sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 2:26:30 Stunden den Sieg vor der Engländerin Helen Dyke (2:26:55). Auf Platz drei konnte sich Julia Jänicke (2:27:55) behaupten.

Wie die anderen Starter ließen sich auch diese drei Athletinnen von der starken Sonne über dem Tegernsee nicht aus der Ruhe bringen. Und so stellte der Wettbewerb im 20. Jahr eine weitere gelungene Veranstaltung für alle dar – ob Sieger, Teilnehmer oder Zuschauer.

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