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Die Bürgerbewegung im Gepräch mit Landrat Wolfgang Rzehak. Das Foto zeigt v.l. Xaver März, Wolfgang Rzehak, Lars Hülsmann, Peter Schiffmann und  Florian Saurl.

Gruppe führt Gespräch mit Landrat Wolfgang Rzehak

Waakirchner Bewegung fordet Analyse der Verkehrsströme

Waakirchen - Die Waakirchner Bürgerbewegung Entlastung der B 472 hat bei einem Gespräch mit Landrat Wolfgang Rzehak eine Analyse der Verkehrsströme gefordert. Am 6. Oktober findet in Waakirchen ein weiterer Info-Abend statt.   

In Rahmen der Aktivitäten der Waakirchner Bürgerbewegung Entlastung der B472 fand kürzlich ein Treffen mit Landrat Wolfgang Rzehak (Grüne) und dem  Sachgebietsleiter Verkehr, Peter Schiffmann, statt.

Wie die Bürgerbewegung mitteilt,  machte die Initiative einmal mehr deutlich, dass es aus ihrer Sicht dringend eines regionalen Verkehrskonzeptes für das Oberland - insbesondere der Kreise Miesbach und Bad Tölz -  bedarf. Nach Ansicht der Gruppierung hat der in Abstimmung befindliche Bundesverkehrswegeplans (BVWP) Mängel. 

Die im vordringlichen Bedarf befindlichen Straßenbauprojekte im Landkreis Miesbach und Bad Tölz seien isoliert geplant und nicht aufeinander abgestimmt. In der Mitteilung heißt es, gegenseitige Wechselwirkungen und die jeweilige Bedeutung für die gesamte Region seien nicht ersichtlich. Die Einbeziehung von Bus- und Bahnlinien fehle völlig.

Lars Hülsmann als Sprecher der Bürgerbewegung dazu: „Es ist schwer verständlich, dass der Kreis Miesbach einerseits unter den Top 5 Kreisen im gesamten Bundesgebiet rangiert, was die Investitionen pro Kopf in neue Straßenbauprojekte betrifft. Andererseits teilt der Bayerische Innenminister Herrmann in dieser Woche mit, dass ein Halbstundentakt der Bayerischen Oberlandbahn in unserem Landkreis nicht finanzierbar ist. Das passt so nicht zusammen und das erklärte Ziel, den Verkehr zu reduzieren und von der Straße auf die Schiene zu bringen, wird so vollständig konterkariert.“

Als einen sinnvollen ersten Schritt fordert die Bürgerbewegung, dass bei Beginn der Umsetzung des BVWP zumindest eine qualitative Analyse der Verkehrsströme erstellt wird. Durch diese wird nicht nur ermittelt, wie viele Fahrzeuge auf den Straßen fahren, sondern vor allem auch, von wo nach wo und warum? 

Diese Zahlen können der Gruppierung zufolge einen maßgeblich Beitrag bei der Beurteilung und Einordnung der geplanten Straßenbauprojekte des BVWP leisten.

Dem Thema widmet die Bürgerbewegung einen Info-Abend  am Donnerstag, 6. Oktober,  im katholischen Pfarrsaal Waakirchen einlädt. Beginn ist um 19.30 Uhr. 

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