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Großes Echo in Unterammergau

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- Ammertal - Im Ammertal reagieren die Bürgerinnen und Bürger offenbar besonders sensibel, wenn es um Mobilfunk, Sendeanlagen und eventuelle Gesundheitsrisiken durch Elektrosmog geht. Anders ist es nicht zu erklären, dass Gemeinden dieser Talschaft kurz nach der Halbzeit des Mobilfunk-Volksbegehrens im Landkreis an der Spitze liegen, sprich hier besonders viele Gegner und Kritiker leben.

Am erfolgreichsten wird das Volksbegehren, das unter anderem für eine Genehmigungspflicht von Sendeanlagen in der Bayerischen Bauordnung steht, bislang in Unterammergau angenommen: Hier unterstützten bis gestern nachmittag bereits 192 Abstimmungsberechtigte das Volksbegehren; das sind 17,4 Prozent, soviel wie in keiner anderen Kommune im Landkreis. Auch Ettal liegt schon bei deutlich über 15 Prozent, und Oberammergau sollte ebenfalls bis zum Montag, 18. Juli, dem letzten Tag der Eintragungszeit, die Zehn-Prozent-Hürde schaffen. Gestern nachmittag zählte man im Passionsdorf 355 Unterschriften von insgesamt 3940 Stimmberechtigten, das waren exakt 9,01 Prozent.

Im gesamten Landkreis Garmisch-Partenkirchen sieht die Situation jedoch wesentlich anders aus: Bis letzten Montag, der ersten Halbzeit des Volksbegehrens, hatten sich gerade erst 3,61 Prozent der Bürger in die Unterstützungslisten in den Rathäusern eingetragen.hut

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