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Informativ und anschaulich: Die Militärgeschichtliche Sammlung wurde in Gemeinschaftsarbeit erweitert.

Altenstadt

Garnisonsgeschichte neu dargestellt

Altenstadt - Eine Neuerung gibt es in der militärgeschichtlichen Sammlung auf dem Burglachberg in Altenstadt. Eingeweiht vom Förderverein „Museum der Deutschen Fallschirmjägertruppe und der Garnisonsgemeinde Altenstadt“ 2008, wurde es jetzt um eine Stellwand erweitert.

Was bislang nur bei bestimmten Führungen durch die Militärgeschichtliche Sammlung in Altenstadt mündlich erklärt wurde, wird jetzt auf Stellwänden im Eingangsbereich „Löwentor“ bildlich und textlich dargestellt. „Es ist das Ergebnis einer harmonischen Zusammenarbeit mit dem Archivkreis Altenstadt und dem Förderverein“, sagte Oberst a.D. Manfried Reinig bei der Eröffnung der Ausstellung.

Ereignisse werden in Bildern, Plänen und Texten festgehalten. Auf der dreiseitigen Stellwand werden drei Themen mit herausragender Bedeutung dargestellt: Die Via Claudia als Heerstraße, der Burglachberg mit seinem geschichtlichen Hintergrund und schließlich der Bau der Kaserne und der Flugplatz. In verkleinerter Form werden diese drei Darstellungen im Zugang zum Mannschaftsspeisesaal ausgestellt. „So nimmt jeder Soldat, ob Fallschirmjäger oder Lehrgangsteilnehmer am Unteroffizier- oder Feldwebellehrgang des Ausbildungsbataillons, einen Eindruck und geschichtliche Kenntnisse unserer Garnison mit in die Welt“, sagte Reinig.

Verbindung zu Altenstadt ist eine Erfolgsgeschichte

Oberstleutnant Christian Schoebel, Kommandeur des Ausbildungsstützpunktes Luftlande- und Lufttransport, unterstrich die freundschaftliche Verbindung zur Gemeinde Altenstadt „Eine Erfolgsgeschichte.“ Dabei erinnerte er noch einmal „an die wahnsinnige Idee“, die LL/LTS nach Oldenburg (wo es die meisten Windräder gibt) oder nach Pau/Frankreich zu verlegen. „Da haben wir gemeinsam an einem Strang gezogen.“

Ein Glücksfall für den Standort sei die Stationierung des Ausbildungsbataillons 3 gewesen. Derzeit über 600 Soldaten allein im Ausbildungsbataillon. Mit den Soldaten des Ausbildungsstützpunktes sind es knapp 1000. „Wir hatten noch nie so viele Soldaten hier am Standort“, sagte Schoebel.

Hinsichtlich der neuen Ausstellung meinte er, „wir haben hier ein verbindendes Element geschaffen.“ Oberstleutnant Roland Pietzsch, er ist der Standortälteste, sagte Dank an alle, die sich für diese Ausstellung engagiert haben. Und er versprach, „diese Ausstellung wird von unseren Lehrgangsteilnehmern wahrgenommen“. Im Durchschnitt sind das gut 400.

Sepp Reich, zweiter Bürgermeister von Altenstadt, indes ist froh darüber, dass sich die Gemeinde auf dieser Ausstellung in dieser Art präsentieren kann.

Walter Kindlmann

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