Zur Eröffnung der Beach-Volleyball-Anlage am Schwabsoier Sportplatz gab es direkt ein paar Übungseinheiten. Foto: Schröder

Beach-Volleyball: In Schwabsoien wird fleißig gebaggert und gepritscht

Schwabsoien - Die Freude war allen Beteiligten bei der Einweihung der Beach-Volleyball-Anlage in Schwabsoien anzusehen. Klar, wegen der Einweihung. Aber auch, weil das Wetter pünktlich am Sonntagmittag besser wurde. Denn am Morgen hatte der Wind den Sportlern noch ein Veranstaltungszelt weggeweht.

Wie Soiens Bürgermeister erinnerte, hatten Beach-Volleyballer im Juni vergangenen Jahres eine Unterschriftenliste mit 30 Namen und einen Antrag zum Bau der Anlage abgegeben. „Die sollte, als kleine Variante, 14 mal sechs Meter groß sein“, so Sepp im Rückblick. Laut Satzung müsste ein Spielfeld allerdings 16 mal acht Meter groß sein und fünf Meter Auslauf haben. „Das wäre allerdings weitaus teurer gewesen“, so Sepp.

Die Gemeinde hatte damals den Antrag genehmigt und einen Zuschuss von 7200 Euro gewährt. „Dafür sind wir durchaus auch kritisch angesprochen worden, dass wir für sowas Geld haben“, erinnerte Sepp. Aber: Man habe dies bewusst beschlossen, „weil auch wir als Gemeinde etwas tun müssen, um unsere Kinder vom PC und TV wegzuholen“.

Bei einer vom Rathauschef und Gemeinderäten initiierten Spendensammlung bei örtlichen Betrieben und Persönlichkeiten waren anschließend stolze 6950 Euro zusätzlich für den Beach-Volleyball-Platz zusammengekommen. „Dafür gilt allen Spendern ein besonderer Dank“, sagte Konrad Sepp.

Mit diesem zusätzlichen Geld - und der tatkräftigen Unterstützung von freiwilligen Helfern und Gewerbetreibenden - sei es der Gemeinde daraufhin möglich gewesen, doch ein 16 mal acht Meter großes Spielfeld - mit einem zwei Meter großen Auslauf - anzulegen. „Und die ist sehr gut gelungen“, befand Schwabsoiens Bürgermeister vor rund 50 Sportlern und Interessierten bei der Einweihung am Sonntagmittag.

Begeistert zeigte sich Sepp aber auch von der über allem stehenden Idee der Beach-Volleyballer rund um Kathrin Schmid und Torsten Schweiger: „Denn die Initiatoren sehen die Anlage als einen Platz der Begegnung“, so der Rathauschef. Der Platz befinde sich bewusst nicht in Vereinsbesitz, er stehe allen Interessierten offen, und jeder - egal ob Könner oder Anfänger, alt oder jung - dürfe darauf spielen.

Diese Freiheit auf der einen verlange auf der anderen Seiten aber auch besondere Verantwortung, sprach Sepp den Sportlern ins Gewissen: „Ich hoffe, dass die Anlage von Euch auch gut betreut wird. Behandelt sie, als wäre sie Eure eigene.“ Das vor allem auch im Hinblick auf möglichen Vandalismus.

Offenes Training: Interessierte Beach-Volleyballer aus Schwabsoien und Umgebung sind mittwochs (18 Uhr) und samstags (16) zu gemeinsamen Trainingseinheiten eingeladen.

jos

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