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Sprach bei den Veteranen: Christian Schoebel.

Jahresversammlung Soldaten- und Veteranenverein

Altenstadt bleibt im Fokus

Altenstadt - Die Verschlankung der Strukturen im Ausbildungsstützpunkt Luftlande- und Lufttransport in Altenstadt hat zu keiner Verschlechterung geführt. Dies erläuterte Christian Schoebel bei der Jahresversammlung des Altenstadter Soldaten- und Veteranenvereins.

Seit knapp einem Jahr führt Oberstleutnant Christian Schoebel als Leiter den Ausbildungsstützpunkt Luftlande- und Lufttransport in Altenstadt. „Ich bin erleichtert, sagen zu können, dass trotz des deutlich reduzierten Personals weder Abstriche an der Qualität der Ausbildung noch unsere zentrale Rolle innerhalb der Fallschirmjägertruppe verloren gegangen wäre,“ sagte Schoebel auf der Jahresversammlung des Soldaten- und Veteranenvereins. Die Verschlankung der Strukturen innerhalb des Ausbildungsstützpunktes und die noch engere Einbindung in die vorgesetzte Dienststelle in Hammelburg hätten eher dazu geführt, dass die Kommunikation schneller laufe und die Dienststelle sich auf die Unterstützung eines Vorgesetzten im Dienstgrad eines Generals zur Durchsetzung berechtigter Interessen verlassen könne.

Die Fallschirmsprung-, die Fallschirmtechnik und die Lufttransportausbildung, für die der Ausbildungsstützpunkt aktuell zuständig ist, beschränkt sich nicht mehr alleine auf den Standort Altenstadt und auch nicht allein auf deutsche Soldaten als Lehrgangsteilnehmer. Freifalllehrgänge werden teilweise witterungsbedingt in Perris, USA, durchgeführt. Eine vierte Inspektion, drei befinden sich in Altenstadt, wird Mitte 2017 in die französische Fallschirmspringerschule E.T.A.P. in Pau, Südfrankreich, integriert. Lehrgangsteilnehmer aus den Niederlanden, Israel und Frankreich gehören mittlerweile zum Teilnehmerkreis der Lehrgänge in Altenstadt.

„Mein Fokus ist und bleibt der Ausbildungsort Altenstadt,“ betonte Schoebel. Zusammen mit dem Ausbildungsbataillon 3, Kommandeur ist Oberstleutnant Roland Pietzsch, sei die FJS-Kaserne mit neuem Leben erfüllt worden. In Spitzenzeiten befinden sich 1300 Soldaten in der Kaserne. „Mehr als je zuvor“, sagte Schoebel. Rund 20 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren in Baumaßnahmen investiert. Unterkünfte werden modernisiert und Ausbildungseinrichtungen auf aktuellen Stand gebracht. Was Schoebel so ganz und gar nicht gefällt ist, dass sich die Versorgung mit militärischen Flugzeugen und Hubschraubern permanent verschlechtert und auch, dass die Bundeswehrfeuerwache aus Altenstadt abgezogen und einem anderen Bundeswehr-standort zugeschlagen wird. Abschließend sagte der Stützpunktleiter, er sei für die Zukunft optimistisch, dass auch im kommenden Jahr Verbesserungen auf wichtigen Gebieten erzielt werden.

Walter Kindlmann

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