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Forstmaschinen konnten auf dem Gelände der Firma Pfanzelt in Rettenbach besichtigt werden.

Maschinenbau Pfanzelt

Forstarbeit mit viel Technik

Rettenbach - Mit einem Fest für Freunde, Mitarbeiter, Anwender und Geschäftspartner hat die Rettenbacher Forsttechnikfirma Pfanzelt-Maschinenbau ein Vierteljahrhundert Unternehmensgeschichte gefeiert. Zu sehen gab es einen Blick hinter die Kulissen der Ideenschmiede, modernste Entwicklungen und bewährte Forsttechnik aus den letzten Jahrzehnten.

Liegen die Produktionsstätten der Firma Pfanzelt-Maschinenbau sonst eher etwas versteckt am Ortseingang von Rettenbach, so konnte man die Firma, die Spezialgeräte für die Forstwirtschaft herstellt, diesmal kaum verfehlen. Vom Parkplatz mit Hunderten Autos schob sich ein konstanter Strom an Besuchern in Richtung Firmengelände, das herausgeputzt auf die Neugierigen und Interessierten wartete. In Reih und Glied standen da die Vorzeigeprodukte aus der Ideenschmiede am Auerberg: Anbauseilwinden für Schlepper, Rückeanhänger oder ganze Schlepperkombinationen, mit deren Hilfe der Forstwirt seiner Arbeit nachgeht.

Besondere Aufmerksamkeit genoss die Produktion der Gerätschaften, für die die Mitarbeiter Überstunden schoben. Da stanzten hochmoderne Laser die Einzelteile aus den Blechen, die einige Meter weiter vom Roboter gebogen und anschließend geschweißt werden. Der Geburtsort für Fahrzeugkabinen, Kranarme oder eben die Systemschlepper, die um die Ecke auf dem Hof oder dem Übungsparcours zu sehen sind.

Marktführer in Deutschland

Vor 25 Jahren war es ein Problem, oder vielmehr dessen Lösung, das dafür sorgte, dass Paul Pfanzelt sich anstatt für die elterliche Landwirtschaft mehr für die Forstwirtschaft interessierte und seine eigene Firma gründete. Das sind 25 Jahre, in denen die Firma zu einem so genannten Hidden Champion wurde, ist Pfanzelt-Maschinenbau doch Marktführer in Deutschland. Es sind die Produkte aus Rettenbach, die den Land- und Forstwirten, aber auch Kommunalarbeitern und kleinen wie großen Firmen die Arbeit im Wald erleichtern. Deshalb auch sieht man sich gerne als Ideenschmiede an, wenn beispielsweise die Rückeanhänger sich auch durch engste Einfahrten in der Stadt herumschlängeln können.

Aber auch in der Produktion geht die Firma vorweg, wie man bei den Werksführungen erleben konnte. Stehen doch nicht unbedingt mehr die Arbeiter selbst am Werkstück, um dieses zu bearbeiten – in Rettenbach nimmt Kollege Roboter den menschlichen Kollegen Arbeiten ab, die zu schmutzig, zu gefährlich oder zu schwer sind, ohne sie dabei arbeitslos zu machen. Denn während drinnen der Mann den Schweißroboter vorführte, informierten draußen am Stand die Kollegen den Nachwuchs über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Pfanzelt.

Information im Mittelpunkt

Es wurde erklärt, wie sich die Forsttechnik in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten weiterentwickelt hat, wie moderne Maschinen entstehen und wie man zum Maschinenbauer wird, aber auch, welche Gefahren im Wald und bei der Holzbringung lauern. Dafür war die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) mit ihren Mitarbeitern vor Ort. Sie zeigten, dass man immer ein Auge auf das Holz, das man holt, haben sollte, wenn man nicht wie von einem Katapult durch die Luft geschleudert werden möchte, aber auch, welche Gefahren schlechte oder beschädigte Ausrüstung aufweisen.

Die Kooperationspartner der Firma zeigten ihr Angebot, und nicht zuletzt zeigte das Geburtstagskind selbst, was die Fahrzeuge können, die fast täglich die Produktionshallen verlassen – vom Systemschlepper bis zum mechanischen „Rückepferd“ auf Ketten, der Fäll- und Rückeraupe, dem jüngsten Spross aus der Ideenschmiede.

Wer wollte, konnte sich das Geschehen auch aus der Luft betrachten, wenn der Hubschrauber nicht gerade Helilogging (Holzernte mit dem Hubschrauber) vorführte, und nicht zuletzt war auch fürs leibliche Wohl gesorgt. Und der jüngerer Nachwuchs spielte, mit Traktoren im Stil der großen – nur in XS.

Oliver Sommer

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